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Donnerstag, 22. März 2012

Rezension

Orchideenstaub
von Tanja Pleva



Inhaltsangabe:
Quidquid agis, prudenter agas et respice finem.
Was du tust, tue mit Überlegung und bedenke das Ende.




Lies mich doch auch!
*SPOILER*
Vier Monate sind seit dem Mord an seiner geliebten Lina vergangen, den Sam O´Connor, erfolgreicher Europolermittler, nicht verhindern konnte. Noch mitten im Kampf gegen die Geister der Vergangenheit holt ihn ein neuer Fall zurück in den Alltag. Eine Frau ist bestialisch ermordet worden und die Ermittler stehen vor einem Rätsel. Doch kaum hat Sam begonnen sich in den Fall einzuarbeiten, schlägt der Täter erneut zu. Zwischen den Opfern scheint es zunächst keine Verbindung zu geben. Die Ermittlungen führen Sam O´ Connor durch halb Europa, doch der Mörder ist ihm immer einen Schritt voraus.
Dann taucht eine Prophezeihung auf, die Lina ihm hinterlassen hat, die sich auf dramatische Weise mit dem Fall zu verbinden beginnt.
Je näher er dem Mörder zu kommen glaubt, umso deutlicher wird es, dass hinter den toten Frauen ein noch viel dunkleres Geheimnis steckt, das Sam bis nach Kolumbien führt.
Dieses Geheimnis droht für Sam gefährlicher zu werden als die Suche nach dem Mörder ...




 
Cover:
Zum Cover lässt sich diesmal nur ‚indirekt‘ etwas sagen, da es sich ja um ein eBook handelt. Ich gebe zu, dass in diesem Falle, das Cover irgendwie nicht so viel Beachtung bekommen hat. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich kein ‚Buch‘ in der Hand gehalten habe, in jedem Fall habe ich mir das Cover nicht so genau angesehen, wie ich das bei Büchern sonst ‚immer wieder‘ mache. Der Schriftzug gefällt mir wie schon bei Totenpech sehr gut. Doch beim Rest bin ich etwas ‚pingeliger‘. Ich hätte mir gewünscht, es wäre eine Orchidee auf dem Cover, da diese doch - für mich - besser zu dem Fall gepasst hätte, als diese Kette. Oder die Abbildung des ‚Heims‘, das hätte ich auch sehr passend gefunden. Gerade weil man diese ‚trügerische‘ Idylle bestimmt gut hätte festhalten können.
Ich vergebe für das Cover folgende Wertung:        


Leseeindruck:
Dies ist mein 2tes Buch von der Autorin und ich muss zugeben ich war besonders neugierig auf diesen Fall. Anstatt endlich den ersten Fall von Sam O‘Connor nachzulesen (nachdem ich ja mit dem 2. Fall in die Reihe eingestiegen bin), wollte ich unbedingt wissen, wie es mit Sam weitergeht. Warum, wieso und weshalb spoilert schon die Inhaltsangabe. Außerdem klang der Fall mal wieder spannend und so machte ich mich voller Erwartungen und mit einem richtig guten Gefühl ans Lesen, da mich Tanja Pleva schon mit dem Buchvorgänger fesseln konnte.
Obwohl es ein eBook war und mein Erstes noch dazu, muss ich sagen, dass ich gut damit zurechtkam. Ich werde zwar nach wie vor lieber Bücher lesen und ihnen treu bleiben, aber vielleicht wäre ein Kindle doch mal irgendwann als Weihnachtsgeschenk denkbar :)

Zur Sprache:
Tanja Pleva bleibt ihrem lockeren, leichtgängigen Sprachgebrauch treu. Wie schon das vorherige Buch ist auch Orchideenstaub flüssig und äußerst angenehm zu lesen. Man merkt gar nicht, wie die Laptopseiten dahinfliegen und man in der Geschichte vorankommt. Obwohl ich sagen muss, dass das Lektorat diesmal ein paar Schwächen in Sachen Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik aufwies, die es im Vorgänger so nicht gab. Besonders auffällig war dies in einem Kapitel, aber ansonsten nicht weiter störend.
Wie auch?
Der Fall war sowas von verdammt spannend, dass ich weder aufhören konnte zu lesen, noch über irgendetwas anderes nachdenken konnte, außer: SAM wirst du diesmal auch Erfolg haben? Kannst du dieses Geflecht überhaupt ‚durchdringen‘?
Ich empfinde das die Hintergrundgeschichte des Falls (Thematik der Rassenunterschiede aus dem 2. Weltkrieg) sehr gut eingebunden wird. Zu keiner Zeit fühlt man sich gelangweilt oder im Geschichtsunterricht sitzend, es bleibt stets spannend und manches Mal sitzt man sogar dar und es zieht sich einem vor Grauen der Magen zusammen, wenn man miterlebt wie grausam Menschen zueinander sein können.
Ich möchte nicht zuviel verraten, kann aber dieses Buch nur dringend weiterempfehlen. Tanja Pleva hat es tatsächlich geschafft, nochmal eine Schippe draufzulegen. Dieser Fall hat mir noch besser gefallen, als der Vorgänger. Sam O‘Connor bleibt sich treu und wird höchstens noch sympathischer, was nicht zuletzt an diesem ‚schnuckeligen‘ und überaus lustigen Partner ‚Juri‘ liegt. Der Fall ist dramatisch, spannend und konnte mich bis zur letzten Seite fesseln!

Fazit:
Eine Schande, dass es das Buch bisher nur als eBook gibt! Ein fantastischer Pageturner, dem es gelingt, dass ich Tanja Pleva und Sam O‘Connor noch mehr verfallen bin. Ich hoffe sehr noch einen 4. Band lesen zu dürfen und kann nur jedem Thriller-Liebhaber empfehlen Sam O‘Connor eine Chance zu geben.
Absolut lesenswert!


 Das Buch bekommt bei mir folgende Wertung:

  













Mein besonderer Dank gilt der Autorin Tanja Pleva für die Bereitstellung dieses tollen Rezensionsexemplars.

Kommentare:

  1. Kannst du mir mal sagen warum ich noch kein Leser bei die war????
    Hab ich jetzt erstmal nachgeholt.

    Lieben Gruss, Ise

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    1. Danke Ise :)
      *hihi*
      Weiß auch nicht, wie das passieren konnte :D

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