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Samstag, 19. Mai 2012

Rezension

Elfenblick
Katrin Lankers


Die Macht der Träume


Mageli ist ein junges Mädchen, dass über einer außergewöhnliche Gabe verfügt. Wenn sie Flöte spielt verliert sie sich völlig in der Musik und komponiert Melodien, die ihr zufliegen und die keiner außer ihr zu kennen scheint. Als würde, dass nicht reichen, um merkwürdig zu sein, fangen Magelis Träume an verrückt zu spielen. In ihnen taucht immer wieder ein Junge auf. Erin ist nicht nur gutaussehend und bringt ihr Herz dazu schneller zu schlagen, er behauptet der Sohn eines Elfenkönigs zu sein. Natürlich glaubt Magelis beste Freundin kein Wort von dem, was Mageli ihr erzählt. Aber glaubt sie sie daran, dass es diese Elfenwelt wirklich gibt? 
Als Erins Leben in Gefahr schwebt, muss sich Mageli entscheiden, ob sie ihre Träume für wahr hält, denn sie ist die Einzige, die die Macht besitzt, ihn zu retten. Ein magisches Abenteuer nimmt seinen Lauf ...

Infos zum Buch:
Autor: Katrin Lankers
Verlag: arsEdition (18. Januar 2012)
Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Bestellink: Hier!


Cover:
Das Cover ist wirklich ein 'Hingucker'. Besonders das Auge ist gut hervorgehoben und man guckt irgendwie sofort darauf. Das Türkis hat etwas Fesselndes und ich finde super, dass es auch für den Titel benutzt wurde. Dass hier besonders Wert auf das Auge gelegt wurde, finde ich sehr passend, da es ja darum geht, dass Mageli mehr sieht als andere. Um die Frage, ob ihre Träume mehr sind als bloß Träume. Dann die Begegnung mit der Elfenwelt und weiteren Geheimnissen, die sie nicht mal geahnt hat. Alles hat damit zu tun, etwas zu Entdecken, etwas zu Glauben, etwas zu Sehen! Daher finde ich das Cover sehr passend und zudem sehr hübsch.
Ich vergebe:


Leseeindruck:
Ich habe mich wahnsinnig gefreut, als ich unter so vielen Bewerbern für das Buch bei Blog dein Buch ausgewählt wurde. Ich muss sagen, dass mich das Cover sofort angesprochen hat und auch die Geschichte klang sehr interessant. Ich fand die Idee mit den Träumen sehr gut und da ich ja besonders viel übrig habe für Elfen und Feen war ich wahnsinnig gespannt auf das Buch. Der Verlag hat das Exemplar dann auch ganz schnell verschickt und ich gleich mal drauflosgelesen.

Es war mein erstes Buch von Katrin Lankers und ich muss sagen, ich habe mich am Anfang sehr schwer getan in die Geschichte reinzukommen. Ich kann gar nicht genau sagen, warum das so war, aber irgendwie kam ich nicht so rein. Der Schreibstil ist - wenn ich das Buch im Gesamten betrachte - wirklich gut. Sehr flüssig und sehr bildhaft. Allerdings haben mir sehr oft die Emotionen gefehlt. Ich fand es an vielen Stellen einfach manchmal ... lieblos. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl wirklich richtig mit den Figuren verbunden zu sein. Ich glaube, dass man hier durch den Schreibstil noch etwas mehr hätte rausholen können. Ein wenig mehr Gefühl hätte mir die Geschichte sicher mehr ans Herz legen können. So war es einfach nur ein 'mitlesen' kein 'mitfühlen'.
Dass bringt mich zu den Figuren. Mageli und ich sind glaube ich nie ganz richtig warm miteinander geworden. Ich konnte nicht nachvollziehen weshalb sie zu ihrer Mutter so ein schlechtes Verhältinis hat und so über sie denkt, aber beim Vater alles anders ist. Irgendwie war es ein: okay ich nehme das hin, aber so ganz klar warum und wieso ... ist es mir nicht.
In dem Zuge habe ich auch nie verstanden, wieso andere sie jetzt für so arrogant halten, wenn sie immer so schüchtern ist. Wie sie darauf kommt, vertauscht worden zu sein und dass herausfinden zu wollen, fand ich auch etwas zu wenig ausgeschrieben. Das wäre so eine Stelle gewesen, bei der man mit mehr Gefühl hätte mehr bei mir erreichen können. Ich hätte es zum Beispiel emotionaler gefunden, wenn sie den Gedanken, nicht das Kind ihrer Eltern zu sein, nicht 'toll' und 'befreiend' gefunden hätte, sondern schrecklich, weil sie sich wohl in ihrer Familie fühlt. Das wäre viel emotionaler gewesen. Aber das ist vermutlich nur ein persönlicher Eindruck.
Manche Handlungen von Mageli habe ich nicht ganz verstanden und auch die Reaktionen von Statisten, wie Krankenhauspersonal etc. fand ich oft sehr konstruiert und es klang nach Klischee.
Das zog sich dann für mich leider durch die gesamte Geschichte, die ich viel zu oft konstruiert fand. Ich hatte einfach nie das Gefühl, so durch die Seiten zu fliegen, sondern von einem Konstrukt zum Nächsten zu kommen. Es war auch nichts Überraschendes dabei, alles vorhersehbar und deswegen auch an keiner Stelle wirklich spannend.
Das Ende kam dann viel zu plötzlich und war genausp unspektakulär wie die vorangehende Geschichte. Schade eigentlich, ich hatte mir von dem Buch auf jeden Fall sehr viel mehr erwartet und erhofft.

FAZIT:
Eine Teenigeschichte, die gut geeignet ist für jüngere Leser oder für den 'Hunger' zwischendurch. Wer nicht so viel Wert auf überraschende Spannung und tiefgehende Emotionen legt, kann mit dem Buch viel Freude haben. Das Buch bietet Potenzial für eine Fortsetzung, obwohl es ein in sich geschlossenes Ende hat.

Ich vergebe für Elfenblick:







Ich bedanke mich ganz herzlich bei 
 

      &


 für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!!!
                                                               
        

Kommentare:

  1. Tolle Rezension! :) Ich weiß auch nicht, aber "Elfenblick" hat mich von Anfang an irgendwie nicht so gereizt.^^

    LG ♥
    Lydia

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    1. ;) Tja mich schon, leider wars dann doch nicht so meins. :))

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  2. Schöne Rezi! Ich finde das Cover total schön. :)
    Lg Steffi

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    1. Das stimmt Steffi. Das Cover ist echt sehr, sehr schön. :)

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  3. Hey Lilly,

    ojeeeee, schade das du so enttäuscht davon bist *Seufz* aber das schreckt mich nicht ab ^^ *g* ich will dieses Buch lesen! Ich will mich auch verwirren lassen :) Danke dir für die Mühe ^^

    LG
    Tau

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    1. Hallo Tau,
      du solltest dich auch nicht abschrecken lassen. Es ist wichtig seine eigenen Leseerfahrungen zu machen. Ich bin sicher, dass das Buch anderen durchaus gefallen kann. Ich freue mich auf deine Meinung, wenn du es gelesen hast. :)

      LG
      Lilly

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