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Montag, 30. Juli 2012

Rezension


Feuerblume
Sanna Seven Deers


Der Charme kanadischer Natur und indianische Geheimnisse treffen auf Selbstfindung und Liebesstory.
Eigentlich sollte Alexandra mit ihrem Leben in Deutschland zufrieden sein. Ein guter Job, die Freunde und verständnisvolle Eltern - alles spricht für ein sorgenfreies Dasein.
Dennoch ist Alexandra nicht glücklich. Sie beschließt, eine kurze Auszeit im Westen Kanadas zu nehmen. Die Berührung mit der Natur und der Mystik der indianischen Kultur führen Alexandra endlich zu sich selbst. Sie erkennt den Sinn und die Schönheit ihres Lebens, findet die Liebe und wagt einen Neuanfang ...
Angaben:
Verlag: http://www.merlin-verlag.de/

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Cover:
Das Cover hat mich sofort fasziniert. Ich mag Natur und die Landschaftsaufnahme auf dem Cover ist wirklich beeindruckend. Dann das indianische Symbol, was sich im Wasser spiegelt, der Rabe und natürlich die Feuerblume. Ich hatte sofort ein sehr sympathisches und positives Gefühl im Bauch, als ich das Cover gesehen habe. Ich finde es sehr gelungen und nach dem Lesen des Buches sogar noch besser.

Bewertung:





Leseeindruck:
In dem Buch geht es um Alexandra Habicht eine deutsche Auswanderin, die ihre Zelte in Hamburg abbricht und nach Kanada geht. Zunächst stellt dies für Alex nur eine Flucht vor all den Zwängen ihres alten Lebens da und sie reist in das Land ohne festes Ziel oder Absichten, nur mit der groben Vorstellung von Frieden und der Möglichkeit in Ruhe zu sich selbst zu finden.
Alex, die einen guten Job in Hamburg hat und sehr einnehmende Eltern, kommt zu dem Schluss, dass sie alle Entscheidungen im Leben von Angst bestimmen lässt. Das es immer darum geht, zu gefallen, alles richtig zu machen, Erwartungen zu erfüllen ...
Ich finde diese Ansicht gar nicht so verkehrt und konnte Alex gut verstehen. Ich glaube schon, dass da zum Teil was Wahres dran ist.
Alex jedoch stößt auf Unverständnis und so wird ihr klar, dass weder ihre 'geglaubten Freunde' noch ihre Eltern ihr helfen oder sie unterstützen können. Im Gegenteil ihr wird bewusst, dass ihr altes Leben nur Zwänge bereit hält, die sie davon abhalten werden, herauszufinden, was sie will, wer sie ist und wie ihr Leben aussehen soll. Denn obwohl sie vermeintlich alles hat, fehlt es Alex an dem Wichtigsten: sie fühlt sich weder frei noch glücklich.
In Kanada verschlägt es Alex in die Wildnis. Hier hofft sie die nötige Ruhe und Einsamkeit zu finden, um ihr Leben neu zu ordnen. Sie bleibt in Shaheylah, einem idyllischen Örtchen mit wenig Einwohner und dafür umso mehr Natur. Sie findet Arbeit bei einer Familie. Maggie kann Hilfe mit ihren drei Kindern gebrauchen. Sie kümmert sich um die Ranch und die Tiere, während ihr Mann Dick als Holzfäller arbeitet und Geld verdient. Alex hilft sozusagen bei den anfallenden Ranchaufgaben und im Haushalt mit und betreut die Kinder. Dafür erhält sie kostenlose Logie in einem hübsch hergerichteten Gästehäuschen auf der Ranch. Das Leben auf der Ranch gefällt Alex und sie fühlt sich schnell zuhause. Außerdem findet sie in Maggie nicht nur eine Freundin, die sie so vorher nie hatte, sondern sie schließt die gesamte Familie fest in ihr Herz. Ob sie auch Maggies Cousin Sam in ihr Herz schließt, den Wildhüter mit indianischen Wurzeln, den sie zu Anfang so gar nicht ausstehen kann?

Die Story ist auf jeden Fall toll. Es wird viel Wert auf die Charaktere gelegt und auf die Entwicklung der Figuren. Der Alltag auf der Ranch bietet nicht nur Spannung, sondern auch Spaß und jede Menge gut recherchierte Eindrücke vom kanadischen Leben in der Wildnis. Das Besondere bekommt das Buch durch den Einfluss der indiansichen Kultur, deren Legenden und Glaubensüberzeugungen. Diese sind von der Autorin wunderbar in die Geschichte eingebaut und verwoben, so dass man nicht das Gefühl bekommt, es passt nicht in die Geschichte, sei zu viel oder aufgesetzt.
Die Charaktere sind allesamt sympathisch und man schließt sie richtig ins Herz. Die 'Bösewichte' des Romans sind nachvollziehbar in ihren Handlungen und auch wenn es in dem Buch spannend zugeht, ahnt man das Ende bereits am Anfang voraus. Mir hat genau das aber sehr gut gefallen. Das Buch bietet keine bösen Überraschungen, verzichtet auf unnötige Dramatik und besticht eher durch tolle Charaktere, eine interessante Welt und wunderschöne Natur.
Der Schreibstil von Sanna Seven Deers ist für dieses Buch genau richtig. Sie geht sehr ins Detail und man liest förmlich in jedem Wort ihre Liebe und ihr Wissen über das Land und seine Legenden, aber es wirkt immer natürlich und locker und fällt überhaupt nicht schwer zu lesen.

FAZIT
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne einen Roman lesen möchte, über eine starke Frau, die es wagt in einem völlig fremden Land ein Abenteuer zu beginnen, dass sich als Reise zu sich selbst offenbart. Tolle Natur, ein interessanter Alltag, liebe Charaktere, Legenden, Wildnisspannung und natürlich die Liebe runden diesen Roman ab, den ich jedem ans Herz legen kann. Gebt ihm eine Chance, er ist wirklich seine Zeit wert, fern ab von Fantasy, Dystopien und Chick-Lit Büchern.

Von mir bekommt 'Feuerblume' folgende Bewertung:





Mein Dank gilt Blog dein Buch und dem Merlin Verlag für die Bereitstellung des Reziexemplars.
Ich bedanke mich auch für die schnelle Zusendung und die vielen lieben kleinen Extras, wie Verlagsprogramm und Lesezeichen.

Kommentare:

  1. Hallo Lilly,

    das hört sich aber gut an. Werde ich mir mal näher ansehen. Manchmal braucht man ja auch etwas ruhigeres zwischendurch, da scheint Feuerblume das Richtige zu sein.

    Liebe Grüße
    MacBaylie

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    1. Kann das Buch wirklich empfehlen. Ist wirklich ne schöne Lektüre für zwischendurch. Habe das Buch jetzt in meine Tauschecke mit aufgenommen :)

      LG
      Lilly

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