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Donnerstag, 27. September 2012

Rezension







Das Lied der roten Erde - Inez Corbi
Quelle: Ullstein
Australien, 1800: Die junge Irin Moira kommt nach New South Wales, wo ihr ungeliebter, wesentlich älterer Ehemann als Arzt der Strafkolonie arbeiten soll. Einer der Sträflinge ist Duncan, ein verurteilter Rebell. Als Duncan Moira vor einem Überfall rettet, kommen die beiden sich näher. Ihre Liebe scheint jedoch aussichtslos, und so ergreifen sie gemeinsam die Flucht.


Cover:
Das Cover spricht mich in dem Genre total an. Ich bin ja sowieso ein Fan australischer Landschaft und wenn man mich dann noch mit einem Sonnenaufgang lockt und einem vorwiegend in warmen erdtönen gehaltenen - für Australien so typsiche Farben - Cover beglückt, kann nicht mehr viel schief gehen und ich lese auf jeden Fall worum es geht. Besonders gefallen hat mir auch die Tatsache, dass Moira hier von hinten gezeigt wird und sich die Frau zudem wunderbar in das Cover einfügt, ohne irgendwie unpassend oder überfrachtet zu wirken.
Für mich kein spektakuläres, aber ein sehr ansprechendes Cover, dass folgende Wertung bekommt:








Leseeindruck:
Gekauft habe ich mir das Buch auf etwas ungewöhnliche Art und Weise. Bei Vorablesen wurde die Fortsetzung: "Im Land des wilden Eukalyptus" vorgestellt und ich war von der Inhaltsbeschreibung hin und weg. Noch bevor feststand, ob ich ein Exemplar gewinnen würde, habe ich mir Band I der Reihe dann gebraucht gekauft. Also der Weg zu Inez Corbi ging über Umwege, aber ich habe ihn gefunden und muss sagen, dass mich das erste Buch, dass ich von der Autorin lese, überzeugen konnte. Das gewonnene Buch 2 der Reihe habe ich gerne weitergelesen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und prinzipiell flüssig zu lesen. Zu Anfang der Geschichte habe ich allerdings ein wenig gebraucht, rein zu kommen und warm zu werden mit der Sache. Das liegt vor allem daran, dass die Geschichte am Anfang sehr viele Sprünge aufweist und alles ziemlich knapp, kurz und schnell beschrieben wird, beinah wie zusammengefasst. Einem ist schnell klar, dass es dabei nur um die Vorgeschichte geht und diese keine so entscheidene Rolle spielt, dennoch hat es mir das Lesen eher erschwert.
So ca. nach 75 Seiten war ich dann aber angekommen und muss sagen, dass ich mich in Australien gleich wohl gefühlt habe. Ich bin allerdings sowohl ein Liebhaber von Besiedlungsgeschichten Australiens als auch solchen Siedlerromanen an sich. Bestimmt war ich im früheren Leben auch mal eine solcher Siedlersfrau. *g*
Ich glaube, dass es recht hilfreich ist, wenn man für diese Zeit, dieses Land oder wenigstens für Siedlergeschichten etwas übrig hat, denn die Spannung besteht oft in den Widrigkeiten des Lebens zu dieser Zeit, oder im Umgang mit den Eingeborenen, oder auch dem Überleben im australischen Outback.
Wer sich dafür erwärmen kann, bekommt hier jedoch viel geboten. Geschickt pflechter Inez Corbi die Regen der damaligen Gesellschaft, oder Gesetzte aus jener Zeit in ihre Geschichte ein, ohne dass man gelangweilt Seiten überblättern muss. Es ist leicht mitzufiebern, wenn Moira sich in Duncan verliebt und zu erkennen, dass ihre Liebe keine Chance hat, nachdem sie verheiratet ist und er bloß ein Sträfling. Es ist auch deswegen leicht, weil die Chraktere einfach herzerwärmend sympathisch sind. Moira kann zwar eine wilde, naive, impulsive Zicke sein, aber genau dieses Herz, diese Emotionen, diese kleine Wildkatze, konnte sich in mein Herz schleichen. Duncan ist natürlich auch ein schick beschriebener, humorvoller, irischer Rebell und damit stößt die Liebesgeschichte bei mir auf Zuspruch.
Gerade deswegen, weil es keine Irrungen und Wirrungen gibt, aber genug Spannung aus der Geschichte an sich, denn man möchte natürlich wissen, ob und wenn ja wie die beiden es schaffen, trotz aller gesellschaftlichen Unmöglichkeiten und Widrigkeiten zusammen zu kommen und natürlich zu bleiben.


FAZIT:
Ein toller Australien-Siedlerroman, der die Herzen, von Fans solcher Bücher, höher schlagen lässt. Nach Einfindung in die Geschichte, ist man gepackt, wird gut unterhalten und fiebert mit, wenn Moira und Duncan um ein scheinbar unmögliches Glück kämpfen. Liebhabern und interessierten Neu-Schnupperern zu empfehlen.


Wertung:



Kommentare:

  1. Schöne Rezension :)
    Ich liebe,liebe deine Bewertungssystem mit den kleinen Feen;total knuffig! :D


    Ich habe dir übrigens hier (ganz unten) wiedermal einen Award überreicht :)
    Schau doch mal vorbei,wenn du möchtest:
    http://fliegende-gedanken.blogspot.de/p/awards.html

    Liebste Grüße

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  2. Also das hört sich wirklich toll an! Früher habe ich solche Geschichten recht gerne gelesen - so hin & wieder. Ich könnte mir also gut vorstellen, dass "Das Lied der roten Erde" was für mich wäre. Eine wunderschöne Rezi, die richtig Lust auf dieses Buch macht. Ich merke gerade, ich müsste öfters mal wieder vorbeischauen, wenn es die Zeit erlaubt. :)

    LG, Reni

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