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Mittwoch, 3. Oktober 2012

Rezension







Im Tal des wilden Eukalyptus
Reihe Band II
Inez Corbi


Das Abenteuer von Moira und Duncan geht weiter...


Quelle: Ullstein List
Das Glück scheint vollkommen: Moira und ihr Geliebter Duncan bekommen ein Kind! Ihr Leben in einer einfachen Hütte ist hart, aber sie sind glücklich. Bis Duncan fliehen muss, weil britische Soldaten ihn verfolgen. Da nutzt Moiras offizieller Ehemann die Gelegenheit und nimmt ihr den lang ersehnten Sohn. Moira ist am Boden zerstört. Doch sie nimmt den Kampf um ihr Kind auf und schreckt auch vor den lauernden Gefahren im Busch nicht zurück . . .


Cover: 
Mit dem Cover bin ich dieses Mal nicht so zufrieden, wie mit dem ersten Buch der Reihe. Erstens ist es für mich nicht mehr so typisch 'Australien' von der Farbgestaltung her und zweitens sind die Figuren total unpassend. Das gilt nicht nur für Duncan, den man sich ganz anders vorstellt (und vorstellen muss), sondern vor allem auch für Moira. Wenn ich im ersten Buch auf dem Cover eine Frau mit dunkelblonden, aber eindeutig hellen Haaren, zeige, dann sollte ich im zweiten Buch nicht plötzlich eine Frau mit dunkelbraunen Haaren präsentieren. Das wirkt in sich schon unglaubwürdig und ist natürlich auch nicht Buchgerecht, denn Moira hat keine dunklen, sondern helle Haare.
Alles in allem fühle ich mich von dem Cover zwar angesprochen, aber als Reihentitel enttäuscht es mich sehr.

Bewertung:







Leseeindruck:
Ich war sehr gespannt wie die Fortsetzung sein wird. Wie geht es mit Moira und Duncan weiter, was für Widrigkeiten erwarten sie in Band II und wie beschreibt Inez Corbi die Entwicklung Australiens.

Vom Schreibstil ist das Buch sogar noch ein bisschen runder und flüssiger als der erste Teil. Ich hatte diesmal überhaupt keine Schwierigkeiten reinzukommen.
Dafür merkt man dem Buch an, dass es fast 150 Seiten weniger Inhalt gibt. Die Grundgeschichte, die erzählt wird, ist sehr spannend und mitreißend, aber an vielen Stellen zu kurz und ich habe Charaktertiefe vermisst. Manches hätte so viel besser ausgeschrieben und emotionaler gestaltet werden können. Hier war ich doch etwas enttäuscht, da es manchmal den Eindruck machte, weggeschrieben worden zu sein, ohne groß Verbindung zu den Figuren und ihrer Geschichte geschaffen zu haben. So blieben mir bereits bekannte Figuren fremd und in vielen Situationen ungreifbar. Das war sehr, sehr schade, da das Potenzial in der Geschichte und auch in der Figurenkonstellation durchaus höher war, als es dann schließlich genutzt wurde. Schade.
Dennoch unterhält das Buch, ist leicht zu lesen, schnell zu lesen und man erfährt den ein oder anderen interessanten Fakt über die Besiedlungsgeschichte Australiens und den Konflikt mit den Eingeborenen. Dennoch hatte ich mehr erwartet und mir mehr gewünscht.


FAZIT:
Eine schwache Fortsetzung eines gelungenen ersten Teils, dessen Grundpotenzial einer spannenden, emotionalen und packenden Story nicht ausreichend genutzt wurde. Dennoch für Fans von Moira und Duncan ein Muss. Schöne Unterhaltung für zwischendurch, bleibt aber leider nicht lange in Erinnerung. Da wäre mehr drin gewesen.


Bewertung:








Ich bedanke mich beim Team von Vorablesen und natürlich beim List Verlag für die Möglichkeit das Buch vorablesen gedurft zu haben.

1 Kommentar:

  1. Ich finde es irgendwie schade, dass die zweiten Teile sooft nicht an ihre Vorgänger heranreichen können. Das scheint eine Plage zu sein.
    Liegt es am Leser, für den viele Dinge nicht mehr neu erscheinen, oder liegt es an den Autoren, die sich vielleicht nicht mehr so viel Mühe geben weil sie noch von den begeisterten Meinungen zu Teil 1 vernebelt sind?
    Man weiß es nicht. Und glücklicherweise gibt es ja auch Ausnahmen :-)
    Liebe Grüße
    MacBaylie

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