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Mittwoch, 30. Januar 2013

Rezension








Die Seelenwächterin [ Im Zeichen der Krähe I ] - Jeri Smith - Ready
Quelle für Bild und Text: Mira
Es ist die dunkelste aller seherischen Gaben, die Rhia besitzt: Ihr Totemtier, die Krähe, schenkt ihr das Wissen über den nahenden Tod. Rhia weiß: Es macht sie mächtig und verletzbar zugleich. Sie muss fort von ihrem Heimatdorf, nach Kalindos, wo die Krähenfrau Coranna sie in die Geheimnisse des Totenvogels einweihen wird.
Schon auf dem Weg dorthin begegnet ihr der geheimnisvolle Wolfmann Marek, der sie in einer sternenklaren Nacht zur Liebe verführt. Wenig später im neuen Dorf angekommen, muss Rhia ein großes Opfer bringen. Coranna verlangt, dass Rhia stirbt und sich wiederbeleben lässt. Nur dann kann sie Weisheit erlangen - und ihrem Volk im Krieg mit den Abtrünnigen beistehen!




DAS COVER

Also erstmal hat das Cover auf den ersten Blick was. Es wirkt schon dort sehr mystisch, mysteriös und anders. Es passt hervorragend zu der Thematik des Buches, die ebenfalls anders und mystisch ist. Die Farbwahl,  die Symbole, der Hintergrund ... das alles hat mich überzeugt und mir sehr gut gefallen. Die Frau jedoch gefiel mir gar nicht. Ich habe nichts gegen Personen auf dem Cover, die jedoch war mir auf Anhieb unsympathisch und nach der Beschreibung der Hauptfigur, die doch ganz anders aussieht, hat sich dieses Gefühl nur noch verstärkt. Das muss ich leider in der Bewertung abziehen.

Bewertung:










DER INHALT

Es handelt sich um einen Fantasyroman, der sich jedoch stark an die indianische Kultur oder vielmehr Religiösität anlehnt. Es geht um Totemtiere, die einen anleiten und Fähigkeiten verleihen, die Magie genannt wird. Und es geht um ein Volk, das der Nachfahren, dass nicht mehr an die Geister glaubt, daher keine Magie besitzt und sich neuen 'menschenähnlichen' Göttern zugewandt hat.

Die Hauptrolle im Buch spielt Rhia. Ihr Geist ist die Krähe, ein sehr mächtiges Totemtier, das jedoch eine schreckliche Gabe mit sich bringt. Sie kann den Tod sehen, denn Krähe kommt, um die Toten zu holen und in sein Reich zu führen.
Zunächst wehrt sich Rhia gegen ihre Berufung, die sehr selten ist und ihrem Volk helfen würde, da sie so die Sterbenden sanft in den Tod geleiten kann. Doch schließlich, durch einen schweren Schicksalsschlag, beschließt sie sich ihrer Berufung zu stellen und geht für ihre Ausbildung nach Kalindos, um dort von der Krähenfrau Coranna angeleitet zu werden.
Auf dem Weg dorthin begegnet sie Marek, einem Wolfsmann und zwischen den beiden entwickeln sich ernste Gefühle. Doch der Weg für Rhia eine Krähenfrau zu werden, ist nicht leicht und außerdem stehen die Zeichen auf Sturm, denn Rhias Träume scheinen sich zu bewahrheiten, als sie einen Verrat beiwohnt. Sie erfährt, dass die Nachfahren ihr Heimatdorf angreifen wollen und muss nun die Menschen in Kalindos bewegen, ihr zu helfen, gegen die Nachfahren zu kämpfen. Wird sie es schaffen und wird sie rechtzeitig ankommen?




STIL UND CHARAKTERE

Der Schreibstil der Autorin ist teilweise sehr ausschmückend und dadurch zieht sich das Buch stellenweise zu arg in die Länge. Das nimmt immer wieder die Spannung raus. Allerdings ist der Schreibstil nicht umständlich, oder kompliziert, sondern das Buch lässt sich trotz aller Längen leicht lesen.

Die Charaktere sind schön ausgearbeitet und interessant gestaltet. Sie haben alle eine interessante Hintergrundgeschichte und ich habe sie schnell ins Herz geschlossen. Nicht nur Rhia und Marek, sondern auch Rhias Freunde Alanka und Arcas und ihre Familie - vor allem die Brüder Lycas und Nilo sind mit ebenfalls sehr sympathisch gewesen.




KRITIK

Ich habe es schon angedeutet. Obwohl ich die Idee sehr gut fand, sich einmal auf diese 'Totemsgeschichte' zu berufen und daraus so eine tolle Geschichte zu machen, war mir das Buch streckenweise zu langwierig und langweilig. Während ihrer Weihung trifft Rhia auf verschieden Tiergeister und irgendwie war mir diese Passage einfach zu lang und irgendwie immer das gleiche. Die ersten 150 Seiten habe ich mich schon eher schwer mit dem Buch getan, dann trifft sie auf Marek und danach wird das Buch besser und zum Ende hin richtig spannend.





KURZ UND KNAPP

- Stil: Sehr ausführlicher, ausschmückender Schreibstil, aber trotzdem leicht zu lesen.

- Charaktere: Sympathische Hauptfiguren und Nebenfiguren mit interessanten Hintergrundgeschichten.

- Die Story: Eine tolle Idee, die Mythologie der Indianer mit ihren Tiergeistern aufzugreifen, zum Anfang langweilig, zum Ende hin sehr spannend aufgezogen.
In sich abgeschlossen, obwohl es eine Fortsetzung zu dem Buch gibt.

- Kritik: Die ersten 150 Seiten habe ich mich schwer mit dem Buch getan, was am Schreibstil lag und daran, dass die Passagen zu lang und teilweise einfach langweilig waren.

* FAZIT: Ein Buch das durch eine tolle Idee neugierig macht, jedoch zu Anfang langweilig umgesetzt wird. Nach 150 Seiten gewinnt die Geschichte an Fahrt und wird dann richtig spannend. Wer etwas für die Idee von Tiergeistern und ihre Magie übrig hat, sollte dem Buch eine Chance geben. Wen solche Aspekte nicht interessieren, sollte es lieber lassen, da es doch eine wichtige Rolle im Buch spielt. *

Bewertung:


Kommentare:

  1. Schöne Rezi! Das Buch wandert jetzt einfach mal auf meine Wunschliste, da es mal was anderes ist :)

    LG
    Tina

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  2. Ich fand des Anfang auch ganz schön langatmig. Aber nachdem sie dann Marek kennengelernt hat fand ich es richtig gut. Band zwei liegt schon auf meinem SuB. :)
    Lg Steffi

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