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Freitag, 1. März 2013

Rezension: Göttin des Meeres


Göttin des Meeres [Mythica Band II] - P.C. Cast
Quelle: Fischer



DAS COVER

Wie schon das Cover des ersten Buches finde ich auch dieses Cover sehr schön. Mir gefallen erneut diese tollen Brushes und die vielen Effekte. Ich mag so was sehr an Buchcovern und es passt wegen der vielen 'göttlichen Magie' auch gut zum Inhalt des Buches. Die Farbe blau passt natürlich richtig gut, da es hier um Meerjungfrauen und die Göttin von 'Land' und den Gott des 'Meeres' geht. Der Titel ist also eher etwas irreführend, aber thematisch gesehen passt es. Alles in allem ein gelungenes, ansprechendes Buchcover.

Bewertung:








DER INHALT

Im zweiten Teil der Mythica Reihe - die ich sich abgeschlossene, unabhängige Geschichten erzählt - geht es um Christine.
Sie arbeitet bei der Air - Force, ist Single und feiert gerade ihren 25. Geburtstag. Sie feiert ihren Geburtstag ganz allein, sogar ohne 'Care-Paket' der Eltern, die sehr liebevoll zu seien scheinen, aber gerade auf eine Kreuzfahrt wollen und sie vergessen haben.
Als sie das eindeutige Flirten ihrer Eltern auf der Nachricht ihres Anrufbeantworters bemerkt, wird Christine bewusst, wie einsam sie eigentlich ist. Sie ist mehr die graue Maus, der nette Kumpel, aber kein Mann scheint sich auf andere, als freundschaftliche Art, für sie zu interessieren. Jedenfalls glaubt Christine das. An ihrem Geburtstag ist sie schließlich etwas angeheitert und folgt einer Intuition, indem sie den Spruch eines 'magischen' Buches aufsagt und Gaia um 'Magie in ihrem Leben' bittet.
Als sie ein paar Tage später aufbricht, um nach Saudi-Arabien zu fliegen, kommt es zu einem Flugzeugabsturz und Christine ertrinkt. Genau in dem Moment taucht eine wunderschöne Meerjungfrau auf und schließlich tauschen die beiden ihre 'Plätze'. Christine ist jetzt im Körper der Meerjungfau Undine und das ist erst der Anfang der Magie, um die sie gebeten hat. Denn sie verliebt sich nicht nur in den Meermann Dylan, sondern muss auch noch Undines Vater Poseidon von der Echtheit ihrer Gefühle überzeugen, denn der sieht sie an der Seite seines Sohns Triton, der Undine um jeden Preis besitzen will und dabei vor keiner Greultat zurückschreckt.


STIL UND CHARAKTERE

Der Schreibstil ist sehr schön. Er lässt sich leicht lesen und die magischen Momente des Buches sind schön geschrieben.

Christine war mir sofort sehr sympathisch. Sie ist zwar die 'typische' Protagonistin eines solchen Buches, aber trotzdem wirkt sie auf mich nicht klischeehaft. Ich mochte sie sehr gerne und vor allem hat sie sich im Laufe des Buches weiterentwickelt und wurde zu einer starken und selbstbewussten Persönlichkeit. Dylan war mir ebenfalls sympathisch, wenngleich er gegenüber Christine meistens etwas 'unterging' und nicht der typisch 'starken' Beschützerrolle entspricht.
Die weiteren Figuren, die im Buch vorkommen sind sehr sympathische Nebefiguren, die zum Teil auch wirklich lustig sind. Die Gegenspieler wurden gut durchdacht und konzipiert und auch Gaia als Göttin hat mir sehr gefallen.


KRITIK

Was mir bei diesem Teil der 'Göttinnenreihe' nicht gefallen hat, ist zum einen der 'fehlende Humor'.
Die Bücher sind natürlich vom Grundkonzept her, durchschaubar und vorhersehbar. Mich stört das auch nicht, sie sollen unterhalten, romantisch sein und schönen Lesespaß für Zwischendurch bieten. Genau das habe ich im ersten Buch auch bekommen. Hier fehlte leider der Humor, den das erste Buch so ausgezeichnet hat. Es war alles viel ernster und irgendwie hat mir da was gefehlt.

Außerdem habe ich es als sehr schade empfunden, dass man nur von Christines Schicksal erfährt, nichts aber darüber wie es Undine in ihrem 'neuen' Körper geht. Das fand ich sehr schade, weil genau so ein großer Teil dieser 'Körpertauschgeschichte' verloren gegangen ist.


KURZ UND KNAPP

- Stil: Ein sehr angenehm, flüssig geschriebenes Buch, dass man gut und schnell lesen kann.

- Charaktere: Sympathische, ein wenig klischeebehaftete, aber liebenswerte Figuren und eine tolle Göttin, bevölkern das Buch.

- Story: Auch wenn die Geschichte vorhersehbar ist, gibt es doch die ein oder andere Überraschung. Außerdem unterhält die Magie im Buch gut und es ist durchaus spannend geschrieben und wie immer sehr schön romantisch.

- Kritik: Leider fehlte mir hier dieser besondere Humor, den ich aus dem ersten Buch gewöhnt war und der mich so begeistern konnte. Außerdem hatte ich den Eindruck, dass die Eindimensionalität der Geschichte Spannungspotenzial verschenkt hat, denn mich hätte als Leser sehr interessiert, wie es Undine in Christines Körper ergangen ist. Und ob sie nun glücklicher war etc.

* FAZIT: Ein etwas schwächeres Buch als es der Vorgänger war und dennoch ein romantisches, spannendes Abenteuer in die Welt der Göttinnen und den Mythos Meerjungfrau. Für Romantiker und Fans von P.C. Cast auf jeden Fall empfehlenswert. *

Bewertung:

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