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Dienstag, 14. Mai 2013

Rezension: Die Stadt der verschwundenen Kinder




Die Stadt der verschwundenen Kinder - Carragh O'Brien
Quelle: Heyne






DAS COVER

Mir gefällt das Cover sehr gut. Die Farbauswahl ist super ansprechend, diese Nebel-Rauchschwaden bringen einen tollen Effekt und das Gesicht ist auf seine Art faszinierend und weckt damit das Interesse. Ich kann nicht sagen, dass ich das Cover unbedingt gradios finde, im Hinblick auf die Geschichte, die hinter dem Buch steckt, aber für sich genommen ist es einfach schön.




Bewertung:







DER INHALT

Bei diesem Buch handelt es sich um eine Dystopie. Es geht um die junge Hebamme Gaia. Am Anfang des Buches ist sie gerade bei einer Geburt gewesen - die Erste, die sie ganz alleine ohne ihre Mutter durchführte - und führt den Leser ein wenig in die schockierende Welt ein, in der Gaia aufgewachsen ist und lebt.
Die Bewohner der Provinzen müssen die drei erstgeborenen Babys eines Quartals abgeben. Diese Kinder kommen dann in die Stadt, wo sie aufwachsen, erzogen werden und ein besseres Leben als Stadtbewohner führen können, jedoch ohne jemals zu ihren Familien zurückzukönnen.
Gaia, die in diesem System großgeworden ist, hat eine besondere Rolle, denn ihre Mutter ist Provinzhebamme und damit obliegt ihr die Aufgabe die Babys 'vorzubringen'. Gaia, die es nicht anders kennt, sieht es als normal an. Sogar als Ehre, denn den Kindern wird es in der Stadt viel besser gehen.
Doch als ihre Eltern plötzlich wegen geheimnisvoller, verräterischer Anschuldigungen in der Stadt verhört und schließlich verurteilt werden, stellt sich Gaias Welt auf den Kopf. Sie findet Hilfe und schleicht sich heimlich in die Stadt, um herauszufinden, was man ihren Eltern vorwirft und wie sie sie retten kann.




STIL UND CHARAKTERE

Der Schreibstil ist leichtgängig und angenehm zu lesen. Obwohl es sich um eine Dystopie handelt und es spannende Szenen gibt, ist das Buch doch ruhiger und anspruchsvoller in seiner Hintergrundthematik. Es ist kein Buch, dass auf Action aufbaut und so ist auch der Schreibstil ruhig und dem angepasst.

Gaia als Protagonistin ist sehr sympathisch und eine tolle Heldin. Obwohl mir ihre anfängliche Entwicklung von der 'alles gut heißenden und verängstigten Provinzerin' zur mutigen, 'alles riskierenden und in Frage stellenden Rebellin' etwas schnell ging. Hier hätte die Charakterentwicklung - um 180 Grad - etwas ausführlicher beleuchtet und besser erklärt werden können. [Also hin und wieder hätte sie durchaus auch ein paar Zweifel haben dürfen ;) ]
Ansonsten ist sie gerade weil sie nicht perfekt ist, sondern impulsiv, stürmisch, voreilig usw. ein ehrlicher und nahbarer Charakter, dessen Schicksal man als Leser gerne verfolgt.



KURZ UND KNAPP
Stil: Ruhiger, angemessener und leichtgängier Schreibstil, der einen gut und schnell durch das Buch führt.

Charaktere: Gaia ist eine Hauptfigur, dessen Entwicklung manchmal etwas wenig beleuchtet, zu schnell und glatt verläuft, die aber ansonsten viele charakterliche Ecken und Kanten mitbringt, so dass sie dennoch ehrlich und nahbar wirkt und man sie leicht ins Herz schließt. Diverse interessante, undurchschaubare Nebenfiguren machen das Buch und die Geschichte zudem zusätzlich interessant und teils auch ein wenig romantisch-dramatisch.

Die Story: Für eine Dystopie ist die Grundthematik hier sehr interessant und ernst aufgezogen. Es handelt sich um einen spannenden Auftakt, der jedoch durch sein Thema und gute Figuren besticht, weniger durch rasante, gruselige Action. Vergleichbar mit Cassia und Ky, anstatt mit Ashes.

Kritik: Die manchmal zu schnelle und glatte Charakterentwicklung bei Gaia.


*FAZIT: Ein toller dystopischer Trilogieauftakt, der durch eine spannende, bewegende und interessante Idee, sowie tollen Figuren besticht und Lust macht auf mehr.*

Bewertung:














Kommentare:

  1. Hab ich noch auf dem SuB =) Bin gespannt!

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  2. Das hatte ich vor einiger Zeit auch schon mal in der Hand. Muss ich mir wohl nochmal genauer anschauen.

    LG Michaela

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