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Mittwoch, 10. Juli 2013

Rezension: Das Tal I




Das Spiel - Das Tal Band I von Krystyna Kuhn
Quelle: Arena Verlag



DAS COVER

Die Covergestaltung ist sehr schlicht und in dunklen Farben gehalten. Dieses schwarz-grau hat etwas Bedrückendes, das wiederum sehr gut die Stimmung des Buches bzw. des 'Tals' wiederspiegelt. Normalerweise sprechen mich so schlichte Cover nicht an und vermutlich wäre ich an dem Buch in einer Buchhandlung auch vorbeigegangen. Aber zum Glück haben Rezensionen mich auf diese Reihe aufmerksam gemacht.
Ein großer Pluspunkt der Gestaltung ist das wiederkehrende 'Wappen', dass sich nur durch die Farben unterscheidet [von Teil zu Teil] und das auf dem Rücken gekennzeichnet ist, um welchen Teil der Season es sich handelt. Das find ich super toll.

Bewertung:










DER INHALT

Die Hauptfigur des Romans ist Julia. Sie und ihr jüngerer Bruder Robert kommen ins Tal, um dort in eine Eliteschule zu gehen, die nicht nur privat ist, sondern sich durch besondere Abgeschiedenheit ausweist.
Für Julia und ihren Bruder kommt genau deswegen diese Schule in Frage und gerade recht, jedoch fühlt Julia schnell, dass von dem Tal etwas Beklemmendes ausgeht. Es fühlt sich an, als sei man nicht nur abgeschieden, sondern eingesperrt und als eine Reihe von mysteriöser Geschehnisse ihren Lauf nehmen, verstärkt sich bei Julia dieses Gefühl. Mehr Angst vor den Geheimnissen des Tals, vor denen sie vor allem ihr Bruder warnen möchte, hat Julia vor den Geheimnissen, die sie und Robert vor allen verbergen wollen und müssen. Denn jemand scheint sie zu kennen und gegen Julia und Robert zu verwenden ...



STIL UND CHARAKTERE

Der Schreibstil der Autorin ist anders und brilliant. Krystyna Kuhn gelingt es durch ihre szenische Art des Schreibens umheimlich viel Spannung zu erzeugen, denn es kommt dem Leser so vor, als schaue er einen Mysteryfilm. Man hat alles ganz genau vor Augen, als sei man aktiv dabei, das sorgt für zusätzlichen Gruseleffekt, weil man letzendlich ja doch nicht eingreifen, helfen oder flüchten kann.
Die Spannung - so empfand ich es - lag nicht unbedingt in der Story selbst, sondern tatsächlich in der Art, wie diese Geschichte geschrieben und dem Leser präsentiert wurde.

Die Charaktere sind super. Mir hat natürlich besonders gefallen, dass es aufgrund des 'Schulcharakters' wieder einige Figuren gibt und man ein breites Spektrum an Charakteren erhält. Das erhöht den Spannungsfaktor, weil man nicht weiß, wem Julia wirklich trauen kann und wem nicht.
Obwohl Julia und ihr Bruder Robert die klaren Hauptfiguren sind, erfährt man auch das eine oder andere von und über die Nebenfiguren und ich bin schon jetzt sehr gespannt, ob mich im zweiten Teil eine andere oder ein anderer Erzähler durch die Geschichte des Tals führt.
Julia selber ist selbstbewusst, hat jedoch einen sehr verletzlichen Kern, den sie zu verbergen sucht. Sie hat große Angst und Verantwortung zu tragen, vor allem ihrem Bruder gegenüber tritt sie sehr beschützend auf, was jedoch manchmal genau das Gegenteil hervorruft, bzw. sehr verletzend von Julia rübergebracht wird. Anstatt, dass sie mir dadurch unsympathisch war, muss ich sagen, wuchs sie mir noch mehr ans Herz, denn es machte sie menschlich und nicht zu einem perfekten Übercharakter.



FAZIT:

Das Spiel war ein super Auftakt einer Mystery-Jugendbuchreihe, die vor allem durch eine besondere, szenische Art des Schreibens Spannung erzeugt. Es ist, als liest man einen Film. Ein tolles Erlebnis das Lust macht auf mehr, jedoch in der Storyausarbeitung und dem Figurenpotenzial noch Luft nach oben mitbringt.
Für Jugendliche und Fans von Jugendbüchern, im 'Nightschool-Mystery-Stil' eine klare Leseempfehlung.

Bewertung:

1 Kommentar:

  1. Oh ich mag die Serie total gerne!
    Wünsche Dir viel Spaß beim lesen der weiteren Teile!

    LG
    Anett

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