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Montag, 29. Juli 2013

Rezension: Tote Mädchen lügen nicht




Tote Mädchen lügen nicht von Jay Asher
Quelle: Goldmann



DAS COVER

Das Cover ist jetzt auf den ersten Blick keines das mich sofort anspricht. Das liegt aber daran, dass ich mit dem Buch sofort Thriller verbinde und ich nicht unbedingt viele Bücher aus dem Genre lese. Allerdings macht der Titel sofort neugierig und allein deswegen würde ich zu dem Buch greifen und den Klappentext lesen. Wenn man den dann kennt, macht auch die Gestaltung des Buches Sinn und erweckt Spannung. Also genau das was man sich auch vom Lesen des Buches erhofft. In diesem Sinne geht das Konzept auf und mir persönlich gefällt diese von Goldmann verlegte grüne Covervariante auch besser, als die Rote.

Bewertung:








INHALT

Clay Jenson erhält ein Päckchen mit Kassetten. 13 an der Zahl. Als er diese neugierig anfängt abzuspielen, ahnt er nicht, was ihn erwartet. Die Kassetten wurden von Hannah aufgenommen. Einer Mitschülerin, für die sich Clay nicht nur interessiert hat, sondern viel schlimmer, die sich erst vor zwei Wochen selbst das Leben nahm. Auf den Kassetten, so erzählt Hannah, legt sie die Gründe da, die dazu führten und welche Leute damit zu tun hatten. Jeder dieser Verantwortlichen steht auf einer Liste und bekommt diese Kasetten zugeschickt. 13 Namen. 13 Menschen, die Schuld an ihrem Tod haben und auch wenn Clay es nicht wahrhaben will, er ist einer von diesen Namen. Jetzt gibt es kein Zurück mehr, er muss und will herausfinden, was Hannah zu dieser schrecklichen Tat getrieben hat und welchen Anteil er - ohne es zu wissen - daran hatte.




STIL UND CHARAKTERE

Der Schreibstil von Jay Asher ist definitiv leicht zu verstehen und für jugendliche Leser - somit die Zielgruppe - geeignet. Hervorragend versteht es der Autor den Leser durch eine erdrückende, erschreckende Thematik zu führen und dabei stets eine bedrückende Atmosphäre zu schaffen, die nicht verschreckt, sondern anzieht und zum Nachdenken anregt.

Die Charaktere sind in diesem Buch sehr griffig und realistisch dargestellt. Nicht nur die Hauptfigur Clay, sondern alle vorkommenden Charaktere, die in Hannahs Leben eine Rolle spielten, sind gut gezeichnet und man kann sich als Leser ein gutes Bild von ihnen machen. Ehrlich beschreibt der Autor hier Jugendliche von positiver wie negativer Seite. Schonungslos zeigt er auf, wie kleine Momente, unbedacht geäußerte Meinungen, Missverständnisse und Gerüchte das Leben eines Menschen verändern und zerstören können. Ganz viel Gefühl und doch ohne zu Schönen steckt hinter diesem bedrückendem Thema des Buches, das aufrüttelt und bewegt.



FAZIT

Ein toller, spannender, bewegender, schonungslos ehrlicher Jugendroman, der aufrüttelt und zum Nachdenken bewegt. Ein Buch, das man sowohl als junger, wie auch als erwachsener Mensch gelesen haben sollte, denn es behandelt ein Thema, dass zu jeder Zeit und in jedem Alter aktuell ist. Es öffnet die Augen, nicht länger wegzuschauen, sondern hinzugucken und sensibilisiert den Leser für seine Mitmenschen.
Absolute Leseempfehlung, wenn es sich auch nicht - dem Cover nach falsch eingeschätzt - um einen Thriller handelt.

Bewertung:

1 Kommentar:

  1. Danke für deine Meinung. Ich habe ja Jay Asher im letzten September persönlich auf einer Lesung hier kennengelernt, so was von sympathisch!
    Liebe Grüße Hanne

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