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Montag, 15. Juli 2013

Rezension: Wir beide irgendwann




Wir beide irgendwann von Jay Asher und Carolyn Mackler
Quelle: cbt



DAS COVER

Die Gestaltung des Buches ist wirklich gelungen. Mich hat das Cover allein von den positiven Farben und der tollen Kombination derer angesprochen. Allein vom Cover her hatte ich sofort das Gefühl: das Buch musst und willst du lesen.
Ich finde es originell, jugendlich und positiv in seiner Farbauswahl und trotzdem keinesfalls mit dem rosa und lavendel zu kitschig, da es ja durch andere Farben aufgepeppt wird. Ganz, ganz toll.

Bewertung:









DER INHALT

Es geht in 'Wir beide irgendwann' um Emma und Josh. Die beiden sind zwei Jugendliche, die seit Kindertagen beste Freunde sind. Jedoch fiel vor kurzem etwas zwischen den beiden vor, seitdem ist die Situation zwischen den beiden eher angespannt und sie weichen einander aus.
Als Emma jedoch einen Computer von ihrem Vater - die Eltern sind getrennt - geschenkt bekommt und eine AOL CD von Josh erhält, für die seine Familie keine Verwendung hat, ändert sich alles.
Emma logt sich zum ersten Mal in ihrem Leben ins Internet ein und gelangt auf die Seite: Facebook. Zunächst kann Emma mit der Seite überhaupt nichts anfangen. Doch noch mysteriöser wird das ganze als sie eine Emma findet, die auf dem Foto genau aussieht wie sie. Nur etwas älter. Sie hat am gleichen Tag Geburtstag wie sie und ist im gleichen Ort geboren. So unglaublich es scheint, Emma hat sich selbst in 10 Jahren gefunden und laut ihrer Statusmeldungen ist ihr Zukunfts-Ich alles andere als glücklich.
Jetzt kann nur einer helfen, mit dem sie immer über alles reden konnte, und das ist Josh. Was wird er wohl zu der Seite sagen und was hält er wohl von ihrer Idee, ihre Zukunft durch das Jetzt und Hier der Gegenwart so zu verändern, dass die Emma in Zukunft auch glücklich ist und alles hat, was sie will?



STIL UND CHARAKTERE

Der Schreibstil der beiden Autoren ist wirklich super. Er wird einem Jugendbuch gerecht und ist nicht zu kompliziert oder langwierig gehalten. Im Gegenteil das Buch besticht durch eine Leichtigkeit und Spritzigkeit, die nicht nur jüngeren, sondern auch älteren Lesern Spaß bringt.

Die Charaktere sind zwei typische Jugendliche, die sich mit gewöhnlichen Problemen beschäftigen, ihren Freundeskreis, ihren Schull- und Familienalltag meistern müssen und sich zudem noch mit der Thematik auseinandersetzen, was alles passieren kann, wie sich das Leben verändert, wenn man wüsste, wie die eigene Zukunft in zehn Jahren aussieht.
Das Thema wird in diesem tollen Buch sehr anschaulich, witzig, ehrlich, spannend und unterhaltsam aufgearbeitet und bringt einem sowohl liebevolle Charaktere, als auch eine süße Geschichte näher. 


Wir beide irgendwann ist eine witzige, süße Jugendbuchgeschichte, die sich mal auf ganz andere Art und Weise den typischen Teenie-Problemen widmet und eine Liebesgeschichte ganz anders verpackt. Nicht nur für Jugendliche ein unterhaltsames, schönes Buch, sondern auch wir Erwachsenen erinnern uns sicher gerne und mit dem gut geschriebenen Buch leicht an diese Zeit zurück. Und für die Frage danach, ob man seine Zukunft wirklich kennen möchte, kann man nie zu jung oder zu alt sein.
Klare Leseempfehlung für anspruchsvolle, witzig und süß präsentierte Jugendbuchthematik.

Bewertung:

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