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Mittwoch, 31. Juli 2013

Rezension: Zauberhaft verliebt




Zauberhaft verliebt von Christina Jones
Quelle: Goldmann



DAS COVER

Bei diesem Cover gibt es tatsächlich eine etwas zwiegespaltene Meinung von mir. Farbtechnisch und vom Blumendesign her verspricht das Buch natürlich einen romantischen Frauenroman. Aber eben auch nicht mehr. Es sieht aus, wie viele andere Bücher in dem Genre auch. Dabei steckt in der Geschichte, die hier erzählt wird ja mehr als bloß Romantik. Zum Beispiel das Kochen. Es nimmt so eine große Rolle in der Geschichte ein, genau wie die kleine 'Feenthematik', dass ich mir gewünscht hätte, das wäre auch im Cover schon eingebracht worden.
Dennoch eine stimmige Komposition, die innerhalb des Genres nicht auffällt, aber anspricht und zuzuordnen ist.

Bewertung:







DER INHALT

Ella und ihr Verlobter haben Differenzen. Während sie sich eine Familie wünscht, plant ihr Freund eine Zukunft ohne 'die Bälger'. Nach einem Streit beschließen die beiden eine dreimonatige Auszeit voneinander zu nehmen, um sich über ihre Differenzen klar zu werden und eine Zukunftsentscheidung zu treffen.
Ella nimmt daher eine Stelle als Kindermädchen auf dem englischen Land an. Damit beginnt für sie eine turbulente Reise. Sie erwartet mit Poll nicht nur eine herzliche und durchweg chaotisch - eigene Gastgeberin, sondern die wartet auch noch mit der Überraschung auf Ella, das weitere Gäste auf Hide-away-Farm erwartet werden. Unter anderem Billy, Ash und Trixie. Das zauberhafte, verrückte, chaotische und kulinarische Abenteuer nimmt seinen Lauf und stellt Ellas Leben gehörig auf den Kopf.





STIL UND CHARAKTERE

Der Schreibstil von Christina Jones ist wirklich toll. Sehr leichtgängig führt sie einen durch die Geschichte, würzt diese mit typischem englischen Hinterlandhumor, einer Prise Magie und jeder Menge Liebe. Das die hier durch den Magen geht, bietet einen besonderen Reiz, denn die Gerichte, die das Quartett hier zubereitet, lesen sich für den Leser so schmackhaft, dass man selbst Lust bekommt, sofort den Kochlöffel zu schwingen.

Die Charaktere sind mit viel Liebe gestaltet. Ella schließt man schnell ins Herz, denn die trägt Ihres am rechten Fleck. Sie ist lustig, hilfsbereit und liebenswert, zudem verstrickt sie sich gerne in zu schnell getroffenen Annahmen und sorgt so für jede Menge Missverständnisse, die die Geschichte spannend bleiben lässt.
Auch die weiteren Figuren des Romans sind einfach nur goldig und liebenswert auf ihre Art. Hier und da werden Klischees verwendet und die ein oder andere Dorfbewohnerin trieft vor Übertreibung, aber dennoch bleibt alles im Rahmen und dient nur dazu, den Humor zu unterstreichen, der die Geschichte belebt.





FAZIT

Ein typischer Frauenroman, der doch anders ist. Gewürzt mit englischem Charme, einer Liebe die durch den Magen geht und einer Prise Magie, lassen diese Geschichte tatsächlich bezaubernd sein. Auch wenn Christina Jones das Rad nicht neu erfindet und der Verlauf der Geschichte mit seinem Ende vorhersehbar bleibt, bietet er anspruchsvolle und verzaubernde Unterhaltung. Eine Leseempfehlung für Fans des Genres.

Bewertung:





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