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Montag, 26. August 2013

Rezension: Das Labyrinth erwacht




Das Labyrinth erwacht [Band I] von Rainer Wekwerth
Quelle: Arena



DAS COVER

Die Gestaltung dieses Jugendthrillers - mit dystopischen Zügen - ist gelungen. Auch wenn mich das Cover nicht sofort anspricht, liegt das nicht daran, dass es nicht gut wäre, sondern daran, dass ich nicht so der potenzielle Kunde bin. Immerhin lese ich äußerst selten im Thrillerbereich.
Für diesen jedoch finde ich das Cover gut gewählt. Es strahlt etwas Düsteres aus, etwas Beklemmendes und genau so fühlt es sich für die Jugendlichen ja an, das was sie durchleben müssen. Von daher finde ich trägt das Cover gut die Stimmung der Geschichte.

Bewertung:







DER INHALT

Ich möchte an dieser Stelle gar nicht so viel verraten. Am besten ist es wenn man mit so wenig Vorinformationen, wie möglich, in das Buch einsteigt. So habe ich das auch gemacht und es war ein packendes, einmaliges Erlebnis.
Daher nur grob: Sechs Jugendliche wachen in einer ihnen völlig fremden Umgebung auf. Sie haben keine Erinnerung oder nur sehr wenig Erinnerung an sich selbst, oder an das was man Vergangenheit nennt. Sie erfahren anhand einer Botschaft, dass sie 5 Tore finden müssen, um aus dieser Welt in die nächste zu gelangen. Sie werden derweil von Wesen verfolgt, die mit ihren Ängsten und damit ihrem Verstand spielen, jedoch eine durchaus reale Gefahr darstellen. Sie wissen nicht, warum das mit ihnen passiert, wie sie hergekommen sind, wo sie sind und was sie erwartet. Sie wissen aber, dass es nur 5 Tore gibt und das einer von ihnen dieser Welt nicht entkommen und vermutlich sterben wird.




STIL UND CHARAKTERE

Der Schreibstil ist wirklich sehr gut. Auf der einen Seite sehr einfach gehalten, sehr jugendlich und auch die Kapitel, die jeweils aus der Sicht eines Jugendlichen geschrieben sind, sind sehr kurz. Hin und wieder überkommt einen der Eindruck, dass manche Figuren blass bleiben, dass man nicht richtig an sie ran kommt und ihnen fern bleibt. Aber mir persönlich hat das gut gefallen, denn ansonsten hätte ich das nahende Schicksal, immerhin können nicht alle überleben, wohl nicht überstanden. Vielleicht ist es auch der Leser-Selbstschutz, den man errichtet, um die Figuren nicht zu nah an sich ranzulassen und mit dem Nervenkitzel klarzukommen. Auf jeden Fall gelingt es Rainer Wekwerth so spannend zu schreiben, dass man nur so durch die Seiten rast. Ich habe dieses 400 Seiten dicke Buch an einem Tag in 4 Stunden gelesen. Ich konnte einfach nicht aufhören.

Die Charaktere sind wie gesagt sehr jugendlich und absolut glaubwürdig gestaltet. Es gibt manche in der Gruppe, die noch etwas blasser wirken als andere, über die man auch noch nicht so viel erfährt und andere, die sofort mein Herz erobern konnten. Es sollte sich für jeden Geschmack, für jede Vorliebe etwas finden lassen. Mir sind Leon und Mary sehr ans Herz gewachsen ♥
Besonders gelungen sind aber auch die Einschübe, wenn sich Figuren wieder an etwas aus ihrer Vergangenheit erinnern. Ich denke das noch Potenzial im zweiten Teil da ist, um die Charakterentwicklung noch weiter zu intensivieren und die Beziehungen untereinander, aber der Grundstein, der hier gelegt wurde, ist wirklich super.



FAZIT

Ein absolut spannender Auftakt, der mich umgehauen hat. Der Schreibstil macht es einem leicht und der Nervenkitzel ist ohnehin so hoch, dass man nur so durch das Buch fliegt. Eigentlich hat das Buch mehr Zeit und Ruhe verdient, aber man kann gar nicht anders. Sehr gut gefallen hat mir auch, dass die Spannung für Band II dennoch wahnsinnig hoch ist, denn man kann sich einem gewiss sein: Man weiß einfach nicht, wohin der Autor mit uns will, was er noch mit uns und den Figuren vorhat. Herzrasen garantiert!

Bewertung:


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