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Mittwoch, 28. August 2013

Rezension: Sayuri




Sayuri von Carina Bargmann
Quelle: Arena



DAS COVER


Das von mir gezeigte Cover aus der Gestaltungsfeder des Arena Verlags hat mich sofort verzaubert. Ich konnte nicht anders, als dieses Buch kaufen. Mal ganz unabhängig davon, dass die Kurzbeschreibung mir zugesagt hätte, war es ein klarer Coverkauf. ♥

Ich liebe diese Farbgestaltung und die Glanz- und Glitzereffekte auf dem Buchrücken. Das gibt dem Buch etwas Mädchenkaftes, etwas Verspieltes und zusammen mit dem Scherenschnitt und den Kirschblüten schafft man die richtige Atmosphäre für die Geschichte. Einzig die Wahl der Schriftart ist etwas Gewöhnungsbedürftig, denn das es sich beim Titel um: Sayuri handelt, muss man doch fast erraten.

Bewertung:









DER INHALT

'Sayuri' ist eine Fantasygeschichte, die einer eigenen Welt spielt. Diese trägt eine Kombination aus Mittelalterzügen und asiatischen Zügen. Dies merkt man vor allem natürlich an den im Buch vorkommenden Namen.
Die Geschichte selbst ist sehr komplex. Es gibt ein großes Geheimnis rund um die und um dem Palast lebenden Stadtmenschen, sowie den ärmeren aus den Randbezirken. Alles beginnt damit das Marje mit einem Freund in den Palast einbringt und dort versucht Wasser für die Randbezirke zu besorgen. Denn die bekommen nur so viel, wie sie zahlen können, da der Preis dafür jedoch teuer ist, kann man sich sehr gut vorstellen, wie wenig sie erhalten. Begründung des Kaisers ist der schwindende Wasserstand des Flusses, der jedoch - so entdeckt Marje - so reißend fließt wie immer.
Irgendetwas Sonderbares geht vor und Marje, ihre Freundin Sayuri und der Neffe des Kaiserlichen Ratgebers Kiyoshi stecken mitten drin, ohne zu wissen welche abenteuerliche, gefährliche und zugleich fantastische Reise sie erwartet.



STIL UND CHARAKTERE

Der Schreibstil von Carina Bargmann ist für eine so junge Autorin wirklich gut und sehr schön zu lesen. Sie beschreibt sehr viel, manchmal vielleicht etwas zu viel, aber findet sehr schöne Worte, die beinah etwas Märchenhaftes an sich haben. Die Spannung liegt vor allem in den unvorhersehbaren Wendungen und geheimnisvollen Ereignissen der sehr komplexen Geschichte.

Die Charaktere sind vielschichtig und schön ausgearbeitet. Es ist zu Beginn etwas verwirrend, dass Marje der scheinbare Hauptcharakter ist und das Buch dennoch Sayuri heißt. Aber das warum klärt sich beim Lesen. Mir haben die Figuren alle sehr gut gefallen, sie sind mir sehr ans Herz gewachsen und deswegen erschütterte mich das traurige Ende. Das heißt nicht, dass das Buch nicht auf seine Art ein Happy End bietet, es endet nur nich so, wie man es als Leser erwarten würde.



FAZIT

Ein wunderschönes, teils märchenhaftes Einzelband, dessen Geschichte ganz klar hält, was die bezaubernde Optik versprach. Ein tolles Fantasybuch, dass sowohl für jüngere als auch erwachsene Leser Vergnügen bieten kann und das ich sehr gerne weiterempfehle.

Bewertung:



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