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Mittwoch, 7. August 2013

Rezension Silberlicht




Silberlicht von Laura Whitcomb
Quelle: Knaur



DAS COVER

Das Cover ist einfach nur bezaubernd. Nicht nur wegen der feinen, der sanften und hellen Farben, die hier kombiniert wurden und miteinander spielen, sondern diese filigranen Brushes, das blasse Mädchengesicht und dann auch noch so ein Zitat, was sofort neugierig macht. Einfach nur eine perfekte Buchgestaltung.

Bewertung:








DER INHALT

Im Buch geht es um Helen. Helen ist gestorben, wurde aber nicht ins Himmelreich aufgenommen. Sie wandelt als Schatten, in Form von Licht, über die Welt und muss sich dabei immer sehr nah bei ihren Bewahrern aufhalten. Das sind Männer, die sie sich über die Zeit ausgesucht hat, die alle irgendwie mit Literatur in Verbindung stehen und denen sie als Muse im Leben zur Seite steht, ohne das sie sie wirklich hören, sehen oder gar mit ihr sprechen würden.
Eines Tages begegnet Helen James. Der ist wie sie, jedoch lebt er in dem Körper von Billy und deswegen kann er sie sehen und mit ihr sprechen. Die beiden wollen auch für Helen die Möglichkeit finden, Mensch zu sein und so nimmt Helen den Körper und das Leben von Jenny in Anspruch. Doch damit fangen die Probleme erst an, denn in Jennys Familie ist nichts, wie es sein soll und schließlich bleibt Helen nur noch eine Chance, wenn sie wirklich mit James zusammen sein will ...




STIL UND CHARAKTERE

Der Schreibstil im Buch ist ein Zusammenspiel zwischen poetischer Dichtung und Jugendsprache. Mir hat das einige Zeit der Gewöhnung abverlangt, weil ich doch immer wieder das Gefühl hatte, nicht flüssig lesen zu können. Aber nach ca. 120 Seiten hatte ich mich an den Schreibstil und diese wechselnden Arten gewöhnt und konnte mich endlich nur auf die Geschichte konzentrieren und diese auf mich wirken lassen.
Diese ist wunderschön ausgedacht, spricht einige wichtige Elemente an und ist doch hier und da manchmal etwas verwirrend und sprunghaft.

Die Charaktere sind wirklich sehr liebenswert ausgearbeitet. Helen gewinnt man trotz ihrer fremden und merkwürdigen Art schnell lieb und auch James als Billy wächst einem ganz schnell ans Herz. Jennys Familie löst ein betroffenes Gefühl in einem aus und ist sehr gut dargestellt, genau wie die Familie von Billy.
Das Ende der Geschichte ist etwas kitschig, so wie schon einige andere Thematiken und Stellen des Buches, aber es ist auch sehr rührend und bewegt den Leser, weswegen das Buch mir schließlich vor allem wegen des Endes im Ganzen gut gefallen hat.




FAZIT

Ein poetischer, anspruchsvoller, kitschiger und gleichzeitig rührender Roman über Geister, Engel, das Leben, die Liebe, Schuld und den Tod. Ein etwas anderes Buch, dass man nicht einfach bloß mal schnell zwischendurch lesen sollte, weil es einem schon mehr abverlangt, aber das sich lohnt zu lesen. Eine Geschichte die berührt und ein schönes Lesegefühl hinterlässt.

Bewertung:


Kommentare:

  1. Ich fand Silberlicht auch recht "besonders" Es ist irgendwie anders, auch die Handlung fand ich sehr interessant. Allerdings ging mir das zum Ende hin alles zu schnell und wirkte zu abgehackt, da wäre sicher noch mehr Potenzial drin gewesen.

    Liebe Grüße,
    Jani

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  2. Danke für die Rezension ;-)
    Ich hatte das Buch komplett vergessen, obwohl es bei mir auch noch auf dem SuB liegt. Mal schauen ob ich das in der Leseplanung für den nächsten Monat unterbringen kann.

    Liebe Grüße aus dem Lesetagebuch,
    Chrissy

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  3. Das klingt eigentlich wirklich gut!! :) Ich war mir bislang nicht so sicher, ob ich das Buch lesen möchte aber wahrscheinlich werde ich das dann doch irgendwann mal machen... ;)

    Liebe Grüße, Selina

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