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Montag, 30. September 2013

Rezension: Fury





Fury [Band I ] von Elizabeth Miles




DAS COVER

Das Cover finde ich total gut. Okay, es ist sicher Geschmacksfrage, ob einem Personen/Gesichter auf Covern zusagen, oder eben nicht. Ob man ihnen bereits überdrüssig ist, oder nicht. Bei mir ist es eben so, dass ich das gut leiden kann und gerne habe. Zudem finde ich hat die ausgewählte junge Frau Charisma und eine gewisse Ausstrahlung, die zum Charakter des Buches passt. Mich hat das Cover auf jeden Fall sofort angesprochen und ich finde zudem auch den Titel einprägsam und Aussagekräftig.

Bewertung:








INHALT


Fury ist eine Highschoolgeschichte, bei der man mit oberflächlichem Blick eine seichte Geschichte erwarten würde. Ein typischer Storyverlauf. Junges Mädchen - beliebt oder Außenseiterin - verliebt sich ins Gegenteil. Oder Mädchen kommt neu irgendwohin und muss sich erst zurechtfinden.
Doch Fury ist anders. Fury ist weder eine seichte Geschichte, noch wartet das Buch mit einem gängigen Storyverlauf auf. Im Gegenteil, das Buch ist von einer düsteren Winterstimmung geprägt, die sich durch die Zeilen aufs Gemüt des Lesers überträgt. Anstrengende, wichtige und bedrückende Themen werden zur Sprache gebracht. Eine Spirale, deren Ausgang man ahnt und doch nicht recht fassen möchte, nimmt seinen Lauf. Mit den Charakteren im Buch gehen die Furien genauso rücksichtslos um, wie mit dem Leser, so dass das Buch einen mit ganz eigener, emotionaler, Spannung fesselt und den Atem raubt.



STIL UND CHARAKTERE


Der Schreibstil der Autorin ist dem Thema angepasst. Er hat seine typischen jugendlichen Merkmale und ist auch im englischen gut verständlich zu lesen und nachzuvollziehen. [Deutscher Titel des Buches: Im Herzen die Rache]
Die Spannung besteht vor allem in der dichten und düsteren Atmosphäre und der erdrückenden Handlung, die einen auch danach noch längerfristig beschäftigt hält und durchaus nicht nur für Jugendliche interessant ist.

Das Buch wird aus der Sicht von Em und aus der Sicht von Chase erzählt. Beide sind zwei typische Highschoolschüler, die auf den ersten Blick sehr unterschiedlich sind und doch so viel mehr gemeinsam haben, als sie glauben. Beide haben sie ein düsteres Geheimnis, treffen Entscheidungen, die nicht ganz richtig und doch so menschlich nachvollziehbar sind. Beiden wird genau das zum Verhängnis und auch wenn man zuvor den Charakteren fremd war, aufgrund ihrer 'Entscheidungen' sich nicht mit ihnen verbünden wollte, ist man schnell von ihrem Schicksal gefesselt und findet sich schließlich auf ihrer Seite wieder. Sehr gute Charakterentwicklung, die die Autorin da vollzieht und den Leser dabei mitnimmt.



FAZIT


Fury ist der Auftakt zu einer Trilogie, die scheint wie alle anderen Jugendbücher, die jedoch viel mehr hinterlässt, als man glaubt. Themen wie Zugehörigkeit, Mitläufer-Syndrom, Schuldgefühle, Reue und vieles mehr werden auf anspruchsvolle, erdrückende und schonungslos ehrliche Art thematisiert und in einem mystisch spannenden Plot erzählt, bei dem man am Ende unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht.


Bewertung:


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