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Mittwoch, 25. September 2013

Rezension Im Schatten des Kauribaums


Im Schatten des Kauribaums [Band II] von Sarah Lark
Quelle: Bastei Lübbe



DAS COVER

Das Cover zum zweiten Teil der Maori-Serie von Sarah Lark gefällt mir besonders gut. Es strahlt eine tolle Atmosphäre aus, bei der man sofort Lust auf das Buch bekommt. So ging es mir jedenfalls. Mir gefällt das Motiv, die Farbgebung und auch die Gestaltung des Titels und Autorennamens. Ein tolles Gesamtbild. Was noch fehlt wäre der Vermerk, um welche Reihe es geht, da die Titel von Sarah Lark doch alle sehr 'ähnlich' sind.

Bewertung:







INHALT


In der Fortsetzung treffen wir natürlich die Familie Dury, also Michael und Lizzy wieder, so wie die Familie Burton, also Peter und Katherine. Doch während diese Figuren nur im Hintergrund mitwirken, liegt der Fokus der Geschichte nun auf deren Kindern. Bei den Durys geht es um Maoritochter 'Martha' und bei den Burtons um den Sohn von Katherine und Ian Coltrane nämlich Colin. Außerdem lernt man eine neue Familie kennen und da geht es vor allem um das Schicksal von Violett.
Während die Tochter der Durys von ihrem leiblichen Vater, einem Stammeshäuptling der Maori, entführt wird und schließlich zwischen die Fronten der Maori und der Weißen gerät, zeigt uns die Autorin mit Violett das Beispiel eines jungen Mädchens, das darunter leidet, gar keine Rechte zu haben und das sich irgendwann für die Frauenbewegung interessiert, in der die Frauen Neuseelands dafür kämpfen, das Wahlrecht zu bekommen. Wie die Figuren, Familien und Schicksale nun zusammenhängen, das müsst ihr selbst entdecken.




STIL UND CHARAKTERE


Der Schreibstil von Sarah Lark ist wirklich einmalig gut. Selbstverständlich gibt es einige Beschreibungen und auch historische Aufklärungen zur Landschaft, zum politischen Hintergrund etc., aber der Autorin gelingt es spielend dies in einer Ausführlichkeit und Prägnanz zu schreiben, dass es den Leser weder langweilt noch überfordert. Ein gut recherchierter und aufbereiteter historischer Familienroman, bei dem genau das: das Schicksal der Familienmitglieder im Vordergrund steht.

Die Figuren im Buch sind abwechslungsreich und sehr detailiert beschrieben. Am meisten ins Herz geschlossen, habe ich Violett. Nicht nur weil sie einen wunderschönen Namen hat, der mir besonders gut gefällt, sondern weil ihr Schicksal mich sehr berührte und ich mit der Figur mitgelitten habe. Aber auch Martha und Colin, sowie die weiteren Nebenfiguren sind tolle Persönlichkeiten, deren Schicksal einem unter die Haut geht. Eine der tollsten Nebenfiguren war Colins Schwester Hannah, die mich richtig überraschen und begeistern konnte.



FAZIT


Die Fortsetzung der Trilogie hat mir sogar noch besser gefallen, als der erste Teil. Das historische Thema der Frauenbewegung in Neuseeland hat genau meinen Nerv getroffen und mich sehr gefesselt. Hinzu kommen tolle, liebenswerte Charaktere mit berührenden Schicksalen. Empfehlenswerte Reihe für Fans von Neuseeland/Australien, historischen Familienromanen und beührenden Geschichten.

Bewertung:


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