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Montag, 9. September 2013

Rezension



Erwählt - House of Night von P.C. und Kristin Cast
Quelle: FJB



DAS COVER

Das Cover passt hervorragend zu den Vorgängerbänden und damit gut in die House of Night - Reihe. Es gefällt mir nicht ganz so gut, wie die anderen, aber es ist immer noch ansprechend. Außerdem haben die ersten beiden Teile mich so überzeugt, dass ich das Buch nicht wegen des Covers kaufen müsste.

Bewertung:










DER INHALT

Zoeys Leben im House of Night geht weiter. Es wird jedoch nicht weniger kompliziert. Nicht nur das sich ihr Liebesleben um ein weiteres Mal auf den Kopf stellt und immer chaotischer wird, sieht sich Zoey einer fast unmöglichen Aufgabe gegenüber, wenn sie ihrer Freundin Stevie Rae helfen möchte. Ihre einzige Verbündete in dieser gefährlichen Aufgabe scheint Aphrodite zu sein, bei der sie immer noch nicht genau weiß, ob und wie weit sie ihr vertrauen darf. Doch ihren Freunden kann Zoey nichts von all ihren Problemen anvertrauen, denn nachdem Neferet sie durchschaut hat, muss Zoey aufpassen und so tun, als wirke der 'Vergessenszauber' der Hohepriesterin. Sobald sie ihren Freunden die Wahrheit sagt, könnte Neferet es in deren Gedanken lesen, dass bringt Zoey nicht nur in Gefahr, sondern macht sie zur Außenseiterin. Und dann kommt es plötzlich zu einem Mord auf dem House of Night Gelände und Zoeys Leben wird noch schwieriger, als sie angenommen hatte ...





STIL UND CHARAKTERE

Der Schreibstil des Autorenpaares hat mich ja von Anfang an begeistert. Locker, flockig, sehr jugendlich aber vor allem humorvoll, konnten mich die beiden richtig für sich gewinnen. In diesem Band war der Humor immer noch gut und die Spannung ebenfalls toll rausgearbeitet. Allerdings gab es für mich doch hin und wieder zu lange Durststrecken, in denen es nur um Zoeys Liebeschaos ging. Der Fokus rutschte da immer wieder weg von der eigentlichen Storyline und das hat mich mit der Zeit ganz schön genervt. Außerdem wirkten die sonst so liebevollen Charaktere im Buch teilweise oberflächlich und lieblos abgearbeitet. Auch hier war ich ein wenig enttäuscht.

Zoeys Entwicklung empfand ich zunächst als stagnierend. Ihr Liebesleben ließ Zoey streckenweise nicht nur nervig, naiv sondern regelrecht anstrengend und unsympathisch wirken. Ihre Freunde wirkten dagegen oberflächlich und standen zu weit im 'Abseits', um sie richtig genießen zu können. Positiv aufgefallen ist mit Aphrodite, die eine immer interessantere Figur im Verlauf der Bücher geworden ist.




FAZIT

Das Buch war für mich schwächer, als die anderen beiden House of Night Bücher, aber ich muss sagen, dass die Grundgeschichte immer noch fesselt und das gerade mit dem Ende des Buches die Erwartungen wieder geweckt werden, mehr erfahren zu wollen. Ich möchte also weiterlesen, hoffe aber, dass der Anspruch wieder steigt und es im nächsten Band nicht wieder 'zu sehr' um Zoeys Liebesleben, sondern mehr um die Story geht.

Bewertung:


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