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Montag, 28. Oktober 2013

Rezension Die Satojerin




Die Satojerin - Lana Silny



DAS COVER

Das Cover, so wie allgemein die Aufmachung dieses Buches haben mir sehr gut gefallen. Gerade da es sich um ein Buch aus dem Selfpublishing Bereich handelt, sollte die professionelle Gestaltung gelobt werden. Besonders gut gefallen hat mir die Weiterführung des vorne abgebildeten Covers am Buchrücken und auf der Rückseite, so dass das ganze ein zusammenhängendes Bild ergibt und stimmig zueinander passt. Allerdings ist die Schrift des Klappentexts nicht so gelungen, da diese sehr schwierig zu lesen ist. Hier wäre eine klarere Schrift von Vorteil gewesen.

Bewertung:








DER INHALT

Das Buch ist eine mittelalterlich angehauchte Fantasygeschichte, deren Hauptfigur Alegra, kurz Aly ist. Sie ist 25 Jahre, so dass das Buch durchaus für älteres Publikum interessant ist, handelt aber oft wie die typische Heldin eines Jugendbuches.
Alegra erfährt, dass der König und die Königin (ihre Tante und ihr Onkel) starben. Sie verlässt ihre Heimat Satojer, um zum Königshaus zu reisen. Dort muss sie sich der schwierigen Aufgabe stellen, die Verantwortung als Königin anzunehmen. Sie findet nicht nur Verbündete und Freunde, sondern es gibt einen Gegenspieler, der ihr unbekannt ist und der ihr nach dem Leben trachtet...




STIL UND CHARAKTERE

Der Schreibstil der Autorin ist keineswegs flach. Im Gegenteil die Geschichte lässt sich flüssig lesen und trotz einiger Anfängerfehler, erkennt man doch Liebe zum Detail und die Mühe, die hinter der ausgearbeiteten Geschichte steckt. Mich haben einige zu viele Beschreibungen gestört, an denen man sicher noch etwas sparen könnte, weil sie eine Szene unnötig in die Länge ziehen, aber im Großen und Ganzen weiß der Stil gut zu unterhalten.

Bei den Charakteren bin ich hin- und hergerissen. Während mir die Nebenfiguren wie Thiu und vor allem Carr sehr gut gefallen haben - von ihnen hätte ich gerne noch mehr erfahren und gelesen - hat es mir die Hauptfigur Aly nicht gerade leicht gemacht. Ihre sehr vielfältige Art, die man auch gut als Charakterschwankungen anstatt Stimmungsschwankungen bezeichnen kann, haben mich doch sehr gestört. Es war einfach unglaubwürdig, dass sie mal total herablassend, rational und dann wieder total überemotional und kindisch reagierte. Es wirkte willkürlich auf mich, ohne Linie und damit blieb der Charakter mir leider immer sehr fern und ich konnte mich nicht richtig mit ihm identifizieren. Zudem hatte ich durchweg das Gefühl, dass der Prota sich wie eine Jugendliche verhält - also typisch Jugendbuch - und so überhaupt nicht wie 25. Das passte einfach gar nicht zusammen.
Die Liebesgeschichte, die es natürlich auch gibt, ist sehr romantisch und süß, allerdings war das Ende verdammt offen - was mir gefallen hat (wer das Buch liest, wird wissen warum :D ) - und ich bin nicht sicher, was ich davon halten soll, weil die Geschichte selbst nicht nach einer Fortsetzung 'schreit', aber die Liebesgeschichte noch Potenzial aufgewiesen hätte.



FAZIT

Ein selbstverlegtes Buch, dass mich von seinem Anspruch und der Schreibweise durchaus unterhalten und positiv überraschen konnte. Eine schöne Geschichte, die ebenso wie die Charaktere im Buch noch mehr Potenzial gehabt hätten, um noch mehr in die Tiefe zu gehen. Dennoch sollte man die Autorin im Auge behalten, denn es lohnt sich für Fantasyfans auf jeden Fall DIE SATOJERIN, trotz kleiner Kritikpunkte, zu lesen.


Bewertung:


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