Begrüßungstext

Hallo ihr Lieben,
ich begrüße euch ganz herzlich in meiner gemütlichen, verspielten Bücherecke.
Viel Spaß beim Stöbern, Lesen, Mitverfolgen.

Seiten

Montag, 10. März 2014

Rezension: Hunger von Michael Grant



Hunger [Band 2] von Michael Grant

Leseempfehlung für: SFI/Dystopie Fans ~ Jugendliche ab 16
Sprache: leicht ~ durchschnittlich ~ schwer ~ sehr schwer








Das Cover

Das Cover hat mich erneut überzeugt. Ich mag es, dass man diesmal zwei andere Figuren auf dem Cover abgebildet hat. Zudem sind diese so gut getroffen, dass man sie erkennt, obwohl es im Buch ja mehr als ein oder zwei Hauptprotagonisten gibt. Das liegt zum einen an der tollen, authentischen Charakterdarstellung des Autors, zum anderen an der guten Auswahl der ‚Fotomodels’. Für mich wieder sehr gut gemacht.






Kurze Inhaltsbeschreibung
[Spoiler für Band I]

Einige Wochen leben die Kinder und Jugendliche nun in der Fayz. In der Zone, innerhalb der Kuppel, in der alle über 15 verschwunden sind. Und auch wenn die Perdido Beach Kids den Angriff der Coates Schüler erstmal überstanden haben und – wenn auch unter Verlusten – für sich entscheiden konnten, zieht bereits neuer Ärger auf. Hunger.
Da, wo keine Erwachsenen leben, die dafür sorgen welche Lebensmittel man zuerst verbrauchen kann. Keine Erwachsenen da sind, die Landwirtschaft betreiben. Eine Kuppel jeglichen Nachschub an Lebensmitteln von ‚Außen’ verhindert, droht sich eine Hungernot breit zu machen. Die Kinder kämpfen bald sogar um jedes bisschen Gemüse, das sie vorher nicht mal angerührt hätten. Und dabei nutzen sie alle Mittel und kommen auf gefährliche Ideen. Doch das allein ist nicht das einzige von Sams Problemen. Normale Kids machen die Kinder mit Kräften für ihre Lage verantwortlich. Es gehen Gerüchte um, die ‚Freaks’ hielten sich für etwas Besseres. Es droht zu regelrechten Straßenschlachten zu kommen. Ganz nebenbei plant Caine seinen nächsten Schachzug gegen Sam und die Perdido Beach Kids. Er sinnt auf Rache für seine Niederlage. Und die kommt der unbekannten Macht unter dem Mienenschacht gerade zur rechten Zeit, denn auch die ‚Darkness’ ist hungrig.




Schreibstil und Storyverlauf

Der Schreibstil von Michael Grant besticht auch in diesem Buch durch einfache, klare Struktur. Die Geschichte lässt sich einfach unheimlich gut, leichtgängig und gefällig lesen. Die Story ist unheimlich gut konstruiert, folgt einem roten Faden, ist schlüssig, gewinnt an Spannung durch die unglaubliche Ausgangssituation und Entwicklung der menschlichen Psyche. Es ist fast wie ein Jugend-Psycho-Thriller mit dystopischem Fantasycharakter. Einfach nur unheimlich Nervenraubend. Schockierend und bis zum Schluß unvorhersehbar packend.





Die Charaktere und ihre Entwicklung

Auch wenn diverse Kids des ersten Teils wieder eine große Rolle spielen, unter anderem Astrid, Sam, Caine, Lana und Drake, geht der Autor in diesem Buch trotzdem sehr auf andere ‚altbekannte’ und neue Figuren ein. Wir bekommen mehr Einblick in Mary, die sich um die Versorgung der jungen Kinder kümmert und gleichzeitig ihre Essstörung versucht zu verheimlichen. Wir lernen auch Diana besser und von einer neuen Seite kennen, sowie Computer Jack, Albert, Brianna – Breeze – und Dekka.
Aber auch neue Figuren wie Hunter, Duck und Zil nehmen zentrale Rollen in der Geschichte ein. Dabei hat man das Gefühl jede von ihnen ist lebendig, greifbar und für sich alleinstehend charakterisiert. Es sind nicht bloß Stereotypen und sie sind auch nicht identisch, sondern tatsächlich alle unterschiedlich. Und ich habe sie so schnell lieb gewonnen. Umso schlimmer, dass es sich bei dem Buch um eine richtige Dystopie handelt, wo keine der liebgewonnenen Figuren ein Ticket aufs Überleben zu haben scheint, sondern jeder jederzeit sterben könnte.




Fazit
Die Fortsetzung zu Gone braucht sich nicht im Schatten verstecken. Für mich wird dieser SFI Jugendroman grandios weitergesponnen. Die Spannung schießt in ungeahnte Höhen. Es ist eine Mischung aus Schockmomenten und Nervenkitzel und Sympathie für die Figuren des Buches, die das Lesen zu einem einmaligen und tollen Erlebnis werden lässt. Ganz klare Leseempfehlung. Wer Gone noch nicht kennt, sollte zugreifen!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Gesamtzahl der Seitenaufrufe