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Dienstag, 10. Juni 2014

Rezension: Der gläserne Fluch von Thomas Thiemeyer




Der gläserne Fluch [Die Chroniken der Weltensucher Band 3] von Thomas Thiemeyer
Leseempfehlung für: Jugendliche ab 14 Jahre // Fans von mystischen Abenteuerromanen





Das Cover

Zum Cover muss ich hier ja nicht mehr viel sagen, oder?
Die Gestaltung der Cover beeindruckt mich bei jedem einzelnen Teil der Reihe. Die Details auf dem Bild, die Stimmung die erzeugt wird, wie der Kern des Plots in einem Bild gefasst wird…
Ich könnte noch weiter schwärmen. Auf jeden Fall großartig und tolle Schätze in jedem Bücherregal.





Kurze Inhaltsbeschreibung

Es ist das dritte Abenteuer für Oskar, Humboldt und Crew. Es führt die Abenteurer nach Afrika. Ein ehemaliger Studienfreund verhält sich merkwürdig und scheint vollkommen verändert. Seine Ehefrau sucht Hilfe bei Humboldt. Doch bei einem Fest kommt es zu einer Auseinandersetzung bei der sich zeigt, dass mit dem Forscher mehr nicht in Ordnung ist, als nur sein Gedächtnis. Irgendeine Macht hat von ihm Besitz ergriffen.
Humboldt, Oskar, Charlotte und Eliza begeben sich nach Afrika auf die Suche nach der Wahrheit, die hinter der Legende des ‚gläsernen Fluch’ steckt.





Schreibstil und Storyverlauf

Das ich den Schreibstil des Autors mag, ist wohl jedem Leser meines Blogs mittlerweile bekannt und verwundert niemanden mehr. Thomas Thiemeyer gelingt es immer wieder mich spielend schnell und einfach in seine Geschichte zu ziehen. Der Schreibstil hat genau die richtige und ausgewogene Mischung zwischen Ernst, Witz und Spannung. Ich mag diese Mischung aus Abentersuche, mystischer Legenden, historischen Elementen und persönlicher Charakterentwicklung, die der Autor hier meisterlich miteinander verknüpft hat.




Die Charaktere und ihre Entwicklung

Oskar ist nach wie vor die im Vordergrund stehende Hauptfigur. Man spürt, wie er sich im Vergleich zum allerersten Band weiterentwickelt hat. Oskar ist erwachsener geworden, reifer und ein vollwertiges Mitglied des Teams. Zudem beginnt er immer mehr selbst zu Lösungen beizutragen und geht dabei immer noch von einer ganz eigenen, für ihn typischen Sichtweise, an die Dinge heran. Das gefällt mir wahnsinnig gut.

Mein Lieblingsfigurenpaar ist und bleibt – neben der super süßen Wilma – aber Humboldt und Eliza. Die beiden sind einfach in den seltenen Momenten so niedlich miteinander. Ich möchte so gerne noch mehr über die beiden lesen und hoffe, dass ihre Beziehung zueinander in den beiden letzten Bänden noch einmal intensiver beleuchtet wird.

Besonders gut gefallen hat mir die Entwicklung der Beziehung zwischen Humboldt und Oskar. Die beiden nähern sich an und sind doch nicht plötzlich miteinander aufs Intimste vertraut, nur weil sie nun verwandt sind und Oskar von Humboldt adoptiert wurde. Trotzdem gibt es die klassischen Eltern-Kind Konflikte zwischen den beiden und das war sehr unterhaltsam zu lesen und auch berührend, weil es zeigt, wie viel die beiden – auch ohne viele Worte – einander bedeuten.




Fazit
Der dritte Band in der Chroniken der Weltensucher Reihe kann die hohen Erwartungen durch die ersten beiden Teile erfüllen und mich begeistern. Eine gelungene Mischung aus historischem Abenteuerroman und mystischem Jugendbuch. Die Entwicklung der liebgewonnenen Figuren ist toll und macht mit spannenden und gleichsam emotionalen Entwicklungen Lust auf mehr.

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