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Montag, 14. Juli 2014

Rezension Vampirdämmerung




Vampirdämmerung [Band II] von Sharon Ashwood
Leseempfehlung für: Erwachsene // Urban Fantasy Leser





Das Cover

Das Cover des zweiten Buchs fügt sich hervorragend in die Reihe ein. Der Sonnenuntergang im Hintergrund besitzt Atmosphäre und strahlt was Tolles aus. Dazu direkt vorne auf dem Cover das Gesicht von Caravelli, dass ich sehr gut getroffen finde. Kein herausstehendes, aber ein durchweg passendes Urban Fantasycover.





Kurze Inhaltsbeschreibung
[Spoiler für Band I]

Vampirdämmerung erzählt die Geschichte von Conall MacMilan. Der ehemalige Polizist aus dem ersten Teil hat es schwer. Zwar wurde die Dämonin Geneva getötet, aber Conall ist nicht von seinem Fluch befreit. Im Gegenteil Conall verwandelt sich immer mehr selbst in einen Dämon. Um diesen Vorgang aufzuhalten und seine Menschlichkeit zurückzubekommen, ist er bereit alles zu tun. Bei der Suche nach einer Lösung trifft er auf die junge Vampirin Constance, die selbst in großer Not ist. Conalls Polizeisirene springt an und er setzt sich in den Kopf Contance zu helfen.
Natürlich sind auch Holly und Caravelli wieder mit dabei. Das Glück der beiden wird durch die Ankunft von Hollys Cousine Ashe getrübt. Ashe ist Vampirjägerin und sieht in Caravelli eine Bedrohung, die sie unbedingt – Hollys Schutz zuliebe – beseitigen muss.




Schreibstil und Storyverlauf

Der Schreibstil der Autorin ist auch im zweiten Teil des Buches geprägt aus einem Wechselspiel von Spannung und romantischen Szenen. Das ganze wird durch Witz und Charme abgerundet und auf locker leichte Art erzählt. Der Unterhaltungsfaktor ist also sehr hoch.
Mir hat vor allen sehr gut gefallen, dass sowohl die Geschichten der einzelnen – liebgewonnenen – Figuren erzählt wird, aber auch die übergeordnete Geschichte dadurch weiter gesponnen wird. Außerdem werden die Handlungsstränge gut miteinander verbunden und man liest eine stimmige, in sich zusammenhängende Story.




Die Charaktere und ihre Entwicklung

Conall, die männliche Hauptfigur der Geschichte ist einem bereits durch das erste Buch eine bekannte und vertraute Figur. Dennoch ist es der Autorin denkbar leicht gefallen, dem Leser neue Seiten an Conall aufzuzeigen. Obwohl er beinah so etwas wie der Gegenspieler gewesen war, berührt einen seine Situation und sein Wunsch nach Hoffnung und einer neuen Chance. Conall strahlt genau die Eigenschaften aus, die Caravelli fehlen. Er ist rau und teilweise durch grobe Stärke gekennzeichnet, wo Caravelli die anmutige und fließende Eleganz eines Vampirs besitzt. So bildet Conall einen guten Gegensatz zu Caravelli und grenzt sich auch sehr gut von diesem als alleinstehender Charakter ab.

Constance auf der anderen Seite, die weibliche Hauptprotagonistin, muss man einfach ins Herz schließen. Sie ist so unschuldig und liebenswert, dass einen ihre Verzweiflung rührt und man ihr unbedingt helfen möchte. Die zarten Gefühle, die sie gegenüber Conall aufbaut sind einfach unheimlich süß beschrieben und vor allem nachvollziehbar aus der Handlung heraus entwickelt worden. Man hat sofort das Gefühl, dass sie das passende Gegenstück für Conall sein könnte, ob ihnen jedoch ein Happy End gegönnt ist, weiß man nie sicher. So bleibt es auch auf de romantischen Ebene bis zum Schluss spannend.

Toll ist es, dass liebenswerte Hauptfiguren des ersten Buches als Nebenfiguren wieder mit von der Partie sind. Holly und Caravelli so wie die Einblicke, die der Leser in ihr neues Leben bekommt, sind einfach nur zum Genießen. Für den nötigen Pep sucht Ashe, Hollys Cousine und ihr Hass auf alle Vampire. Das führt zu üblen Konflikten innerhalb der Familie, denn Caravelli bekommt von Ashe keine Ausnahme zugestanden und steht im Gegenteil ganz oben auf der Liste der Blutsauger, die Ashe töten will.



Fazit
Eine sehr gelungene Fortsetzung des ersten Bands der Reihe. Das Buch unterhält durch Spannung, Witz und romantischen Charme. Die Figuren sind liebenswert und obwohl auch dieser Teil in sich abgeschlossen ist, wurden wieder neue interessante Charaktere eingeführt bei denen man hofft, mehr von ihnen zu lesen. So bleibt es nicht aus, dass man unbedingt weiterlesen möchte.   

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