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Montag, 29. September 2014

Rezension Die unsterbliche Braut - Aimee Carter




Die unsterbliche Braut [Band II] von Aímee Carter
Leseempfehlung für: Jugendliche ab 15 // Mythologiefans // Fans romantischer Geschichten





Das Cover

Das Cover gefällt mir sehr gut. Ich finde das abgebildete Mädchen, oder die junge Frau, sympathisch und sie entspricht meiner Vorstellung von Kate genug. Außerdem ist die Schrift des Titels wieder ein absolutes Highlight. Insgesamt kein herausragendes Cover, aber immer noch sehr hübsch.




Kurze Inhaltsbeschreibung
[Spoiler, dies ist Band 2]

Kate hat den Sommer über mit James in Griechenland verbracht. Als sie jetzt zurück nach Eden kommt, ist sie sehr aufgeregt und fragt sich natürlich wie ihre Ehe mit Henry laufen wird. Ob er Persephone wirklich vergessen kann?
Doch es stellt sich heraus, dass das nur eines von vielen Problemen ist, das auf Kate wartet. Denn Caliope hat ihre Rachegedanken nicht aufgegeben. Im Gegenteil ihr Hass auf Kate und Henry, sowie die anderen Götter, die sie ausschlossen, ist nur noch größer geworden. Sie sucht Hilfe bei dem Titan Chronos. Denn er kann, was sie nicht kann: er kann auch Götter töten. Kate und Henry müssen alles versuchen, um zu verhindern, dass Caliope Chronos aus seinem Gefängnis befreit. Denn seine Befreiung würde auch das Ende der Menschheit bedeuten.


Schreibstil und Storyverlauf

Der Schreibstil von Aimee Carter gefällt mir wirklich gut. Man kommt schnell in die Geschichte rein und sie weiß einen mit einer guten Story zu unterhalten. Da ich ja sowieso auf Mythologie stehe, reizt mich diese ganze Geschichte um ‚menschliche bzw. moderne’ Götter ja sowieso. Die Entwicklung von Caliope und damit das Heranführen an den bösen Titanen Chronos fand ich gelungen. Leider lenkten manchmal die inneren Teenie-Konflikte von Kate von der eigentlich spannenden Handlung ab. Das Ende war oberfies und man muss einfach wissen, wie es jetzt weiter geht.




Die Charaktere und ihre Entwicklung

Kate ist natürlich wie die Hauptfigur der Geschichte aus deren Sicht der Leser sie erzählt bekommt. Ich mochte Kate ja bisher sehr gerne und das war auch diesmal so. Allerdings hatte sie hier manchmal all zu oft absolut kindische und naive Gedankengänge, die sie dann auch zu dummen Taten trieben. Das hat mich manches Mal doch sehr gestört. Was vermutlich daran lag, dass sie ein Fass über eine Tatsache aufmacht, die ihr schon vor der Ehe mit Henry ziemlich bekannt und klar gewesen war. Ich konnte also nicht ganz nachvollziehen, woher ihr plötzliches Problem rührte.

Henry macht das ganze auch nicht gerade einfacher durch seine schweigsame und unnahbare Art. Die jedoch finde ich leider magisch anziehend, weswegen ich ihm da kaum böse sein konnte.

Trotzdem die Liebesgeschichte war für mich etwas schwach und besaß wenig Magie. Der romantische Funke wollte jedenfalls nicht so überspringen, wie im ersten Buch. Ich hoffe das wird im dritten Teil wieder anders.

Dafür gefiel mir in diesem Buch gut, wie die Nebenfiguren, sprich die anderen Götter, dem Leser näher gebracht wurden. Gerade James und Aphrodite gehören hier zu meinen Favoriten. Ich bin total gespannt, was mit ihnen noch passiert. Da das Ende ja ein richtiger Kracher ist, darf man auch gespannt sein, denn es lässt doch viele Fragen aufkommen. Zum Glück ist der dritte Teil schon erschienen.



Fazit
Ein etwas schwächerer zweiter Teil, was die Idee der Geschichte aber nicht weniger unterhaltsam macht. Lediglich das kurze Abschweifen in Teenie-Drama hat mich persönlich gestört. Auf den dritten Teil und den Abschluss der Reihe freue ich mich trotzdem.      

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