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Montag, 22. Dezember 2014

Rezension: Wiedersehen in Virgin River




Wiedersehen in Virgin River [Band 2] von Robyn Carr

Leseempfehlung für: Leser von Wohlfühlromanen // Fans von unterhaltsamen, romantischen Geschichten, die in einer amerikanischen Kleinstadt spielen.






Das Cover

Das Cover ist wieder wunderschön. Ich mag die Gestaltung einfach super gerne, die man für die Virgin River Reihe verwendet. Schon beim Anblick des Buches macht sich in mir eine wohlige Stimmung breit und bereitet mich auf schöne Stunden in Virgin River vor.





Kurze Inhaltsbeschreibung

Im zweiten Band aus der Serie Virgin River geht es insbesondere um Preacher. Er ist ein großer, beeindruckender und für die, die ihn nicht kennen, bedrohlicher Kerl, der früher genau wie Jack in der Armee gedient hat. Jetzt kocht er in Jacks Bar und erfreut die Menschen mit seinen Kochkünsten. Außerdem schlummert in Preacher eine gute, hilfsbereite und sanfte Seele. Das erfährt der Leser vor allen dann, als Paige in Virgin River auftaucht. Die misshandelte Frau ist mit ihrem kleinen Sohn auf der Flucht vor ihrem gewaltbereiten Ehemann. Eigentlich will sie fliehen und auch Virgin River gleich wieder verlassen. Aber als ihr bewusst wird, dass man sie bei einer möglichen Ergreifung anzeigen kann und sie das Sorgerecht für ihren Sohn verlieren könnte, verzweifelt Paige. Zögerlich nimmt sie die Hilfe von Preacher an und während er daran arbeitet Paiges Vertrauen zu gewinnen und ihr zur helfen, erblühen in ihm zarte Gefühle, die über Hilfsbereitschaft hinaus gehen …



Schreibstil und Storyverlauf

Robyn Carrs Schreibstil ist angenehm und bettet einen gleich in eine warme Wolldecke. So jedenfalls habe ich mich gefühlt, als ich angefangen habe zu lesen. Es ist so leicht nach Virgin River zurückzukommen. Ich fühlte mich sofort zuhause und habe mit Freude die bekannten Gesichter wiedergetroffen, als auch die neuen Menschen kennengelernt.
Der Wohlfühlfaktor bei Virgin River ist einfach immens hoch und das macht die Bücher für zwischendurch, zum Entspannen und für schöne Lesemomente einfach besonders. Außerdem ist es eine gelungene Mischung aus emotionalen schönen Momenten, wie auch traurigen und spannenden Augenblicken. Viel Gefühl, genau wie ich es gerne mag.
Einzig die Entwicklung und Auflösung einer Nebenstory hat mich verstört und mir schwer zu schaffen gemacht. Die hat meine Wohlfühlblase zerstört und war mir in dem Moment alles andere als recht. 


Die Charaktere und ihre Entwicklung

Preacher war eine der altbekannten Figuren, die ich im ersten Teil der Serie schon sympathisch fand. Es ist so leicht ihn gern zu haben. Obwohl er nicht so aussieht, ist er sanft, hilfsbereit und einfach ein Mensch mit dem Herz auf dem rechten Platz. Wie er mit Paige umgeht und ihrem Sohn, wie er im Stillen und ohne große Gesten für sie da ist und ihr zur Seite steht, ist einfach herzallerliebst. Natürlich kann Preacher auch anders sein. Man erlebt ihn mutig, stark und absolut unnachgiebig, wenn es darum geht für die Menschen einzustehen, die ihm wichtig sind und wenn es darum geht sie zu beschützen.

Paige ist natürlich ziemlich mit den Nerven runter, als sie Virgin River erreicht. Sie hat viel durchgemacht und viele schlimme Dinge erlebt, weswegen es lange dauert, bis sie sich anderen öffnen kann. Aber sie ist auch sehr stark und gerade für ihren Sohn tut sie alles. Ich mochte sie sehr gerne und habe ihr Aufblühen und ihr Zurückfinden ins Leben und zu sich selbst sehr gerne verfolgt.

Wie immer sind die kleinen Storys mit Nebenfiguren wunderschön mit der Geschichte von Preacher und Paige verknüpft und ich mag sie einfach nur alle sehr gerne. Ganz besonders sind mir zwei Menschen ans Herz gewachsen, deren Geschichte hier im Buch sehr tragisch und traurig verlaufen ist. Das hat mit fast das Herz gebrochen und ich konnte gar nicht aufhören zu heulen. Hier habe ich mich richtig gequält und hätte mir einen anderen Verlauf mehr gewünscht.



Fazit

Der zweite Teil der Reihe bietet wieder einen sehr hohen Wohlfühlfaktor. Preacher und Paige sind tolle Figuren mit einer schönen Geschichte und man muss die Bewohner von Virgin River einfach in sein Herz schließen. Ich freue mich auf den dritten Band und ein weiteres Wiedersehen.   

Kommentare:

  1. Hallo lieb Lilly,

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    Tanja ★

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