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Montag, 26. Januar 2015

Rezension: Das Gesetz des Chronos




Das Gesetz des Chronos [Die Chroniken der Weltensucher Band 5] von Thomas Thiemeyer
Leseempfehlung für: Leser, die gerne mystische Abenteuerromane lesen und spannende Reisen durch ferne Länder und Zeiten unternehmen. Für junge Leser ab 14 Jahren.




Das Cover
 Auch beim letzten Band der Chroniken der Weltensucher bekommen wir Leser es wieder mit einem einzigartigen und wunderschönen Cover zu tun. Die komplette Truppe ist darauf abgebildet, was mir besonders gut gefallen hat. Man erkennt wie erwachsen Oskar geworden ist und auch so sind die Figuren mit unheimlich vielen kleinen Details gekennzeichnet. Zum Beispiel Carl Friedrichs Haltung, die ich mir genau so vorgestellt habe. Einfach toll. Das drum herum passt hervorragend zur Thematik der Geschichte und gibt den Kern der Sache richtig gut wieder.



Kurze Inhaltsbeschreibung

Carl Friedrich, Oskar, Charlotte und Eliza stehen vor ihrem letzten großen Abenteuer. Die Freunde erleben, wie der Kaiser und seine Gemahlin bei einem Museumsbesuch öffentlich ermordet werden. Der Tod des Kaiserpaars löst große Konflikte aus und es droht ein offener Bürgerkrieg.
Carl Friedrich, der seit einiger Zeit schon an einer Zeitmaschine gearbeitet hat reist mit Hilfe dieser in die Zukunft und was er erlebt, erschreckt den Wissenschaftler sehr. Es ist klar, dass sie die Vergangenheit und das Attentat auf Carl Friedrich verhindern müssen. Doch auch der Geheimbund, der für die Ermordung des Kaiserpaars zuständig war, weiß von Carl Friedrichs Maschine. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt bei der unsere Freunde die gefährliche Aufgabe annehmen, die Vergangenheit ändern zu wollen. Doch kann man den Lauf der Welt wirklich verändern?


Schreibstil und Storyverlauf

In diesem Abenteuer geht es im weitesten Sinne um die Beeinflussung der Zeit. Thomas Thiemeyer greift die Thematik der Zeitmaschine auf und gibt Carl Friedrich und seinen Freunden die Möglichkeit durch die Zeit zu reisen, indem sie eine funktionierende Zeitmaschine bauen. Ein Traum, den schon viele Wissenschaftler hatten oder immer noch haben. Er geht sehr behutsam und kritisch mit diesem Thema um und beleuchtet sowohl die unglaublichen Möglichkeiten, die Oskar und seinen Freunden gegeben ist, als auch die vielen Gefahren, die mit so einer Maschine einhergehen.
Das Buch ist kein reiner Zeitreiseroman, tatsächlich spielt sie sogar nur eine untergeordnete Rolle. Es geht um die Möglichkeiten, die mit so einer Maschine einhergehen, aber auch um die potentiellen Gefahren. Außerdem bezieht er wieder sehr gut historische Ereignisse, sowie Mysterien mit in die Geschichte ein, die dem ganzen einen zusätzlichen Spannungsfaktor geben. Es gab auch Ereignisse im Buch, die mich sehr traurig gestimmt haben und das Ende hat etwas Erwachsenes, etwas Wehmütiges und Reifes. Mir hat es das Herz gebrochen auf diese Art und Weise von zweien meiner Lieblingsfiguren Abschied zu nehmen und doch wird die Reihe immer zu einer der schönsten Abenteuerreihen gehören, die ich je gelesen habe. Ich freue mich quasi jetzt schon darauf, wenn meine Kinder ins passende Alter kommen, um die Bücher dann noch mal mit ihnen gemeinsam zu lesen.



Die Charaktere und ihre Entwicklung

Wie es das Cover bereits erwähnt, sind Oskar und Charlotte merklich reifer und erwachsen geworden. Diese Entwicklung zeigt sich sowohl im Umgang miteinander, als auch in ihrem Denken und Handeln. Das wirkt dabei so natürlich und ganz und gar nicht erzwungen, dass man richtig spürt, wie lange man die Freunde schon begleitet.
Ich hatte den Eindruck, dass es in diesem Buch schon verstärkt um Carl Friedrich und seine Person ging und das hat mir persönlich sehr gut gefallen. Er war von Anfang an mein Liebling und es hat Spaß gemacht, mehr Einblicke in ihn zu bekommen und ihn hier auch mal von einer anderen Seite kennen zu lernen. Weniger souverän, weniger kontrolliert und Herr der Lage. Er ist auf Hilfe von Oskar und den anderen angewiesen, begeht Fehler und muss lernen mit den Konsequenzen zu leben. Eine tolle Nebengeschichte, die mich sehr berührt hat. Gerade deswegen wohl habe ich mir ein anderes, als das bittersüße Ende, gewünscht, was ich bekam. Ich glaube der jüngere Leser bemerkt diese Feinheit gar nicht, mir hat sie schlichtweg das Herz gebrochen. Wenn auch auf sehr schöne Art und Weise.



Fazit
Ein sehr starker, spannender, lehrreicher und berührender Abschlussband für eine einzigartige Kinder- und Jugendbuchreihe, die ich jedem, der gerne mystische Abenteuer erlebt unbedingt ans Herz lege. Carl Friedrich, Oskar, Charlotte und Eliza sind tolle Figuren und ihre Geschichten unterhalten einen ohne reine Unterhaltungsliteratur zu sein. Irgendwie reift man mit den Büchern ebenso wie die Figuren im Buch. Ein tolles Leseerlebnis.   

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