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Samstag, 7. Februar 2015

Rezension: Valhalla




Valhalla von Thomas Thiemeyer


Leseempfehlung für: Leser, die gerne mystische, gut fundierte und einfach geniale Thriller lesen. Für sich stehender Einzelband, aber natürlich sind die beiden ersten Hannah Peters Thriller genau so toll, weswegen zu empfehlen ist, sie zuerst zu lesen.





Das Cover

Das Cover finde ich sehr gelungen, wenn man die Geschichte kennt. Es hat eine tolle Atmosphäre und entspricht für mich, mit seinen dunklen, eher grellen Farbkombinationen dem typischen Thriller. Wenn man das Buch noch nicht kennt, ist es vielleicht eher ein ungewöhnliches Cover, aber genau das macht einen Leser ja neugierig. Insofern finde ich es ein gelungenes und gutes Cover.



 Kurze Inhaltsbeschreibung

In ihrem dritten Abenteuer verschlägt es Hannah nach Spitzbergen. Im Eis wartet ein tödlicher Virus auf Hannah, von dem sie nichts weiß. Sie kommt für Ausgrabungen dorthin, denn sie glaubt den Gerüchten nicht, dass man in Spitzbergen unter dem Eis auf eine ganze Stadt gestoßen ist. Doch die Wissenschaftler finden in der Tat mehr als das und setzen unwissend einen tödlichen Virus frei, mit dem die Nazis früher experimentiert haben. Doch was genau haben sie dort für Versuche gemacht und was erschaffen?
Kann Hannah es herausfinden und die schreckliche Gefahr, die unterm Eis lauert, rechtzeitig bekämpfen?


Schreibstil und Storyverlauf

Der dritte Hannah Peters Roman ist für mich der bisher spannendste Thriller gewesen. Es geht ziemlich actionreich zu und diese Szenen sind vom Autor so exzellent geschrieben, dass ich alles wie im Film vor Augen hatte. Unheimlich atmosphärisch, spannend und dennoch gefühlvoll.
Diesmal gabelt sich die Story mehrmals und wir erleben verschiedene Teile und Aspekte aus der Sicht unterschiedlicher Figuren. So gehen wir nicht nur mit Hannah mit, sondern auch mit John, dem Russen Viktor und dem in Spitzbergen lebenden Arkadij. Diese Perspektivenwechsel kommen immer zur richtigen Zeit, erhöhen das Tempo und die Spannung und bringen einen tiefer in die Geschichte und ermöglichen zudem einen tieferen Einblick in die Gefühle der Figuren, so dass man noch mehr mit ihnen mitfiebert.
Die gelungene Mischung aus wissenschaftlichen und historischen Fakten, sowie einer Portion Mystik lassen auch Valhalla für mich wieder zu einem Wahnsinnsbuch werden. Ich bin dieser Art Thriller hemmungslos verfallen und kann von Hannah Peters nicht genug bekommen.


Die Charaktere und ihre Entwicklung

Hannah ist wie man sie kennt. Neugierig, ganz die Wissenschaftlerin und wenn auch gefühlsbetont und warmherzig, so doch keck, mutig und kämpferisch. Ich mag diese Protagonistin einfach unheimlich gerne. Ich hatte den Eindruck, dass sie in diesem Buch sehr reift und wächst, denn die Geschichte nimmt ja überraschende und dramatische Wendungen.

Das John eine größere Rolle im Buch gespielt hat, fand ich großartig, denn auch ihn mochte ich von Anfang an sehr gerne. In diesem Buch bekam man mehr Einblicke in seine Gedanken- und Gefühlswelt und auch in seine Hintergrundsgeschichte, die sich so spannend darlegt, dass ich hier gerne mehr wissen möchte über und von John.

Besonderes Highlight war für mich das Team, mit dem Hannah unterwegs war. Das hat irre viel Spaß gemacht und ich würde mir wünschen, dass die Figuren weiterhin eine Rolle spielen, denn man hat sie doch irgendwie ins Herz geschlossen.


Fazit

Ein genialer dritter Band, der alles mit sich bringt, was ich an Hannah Peters Thrillern liebe. Atemlose Spannung, Herzkasper-Action, wissenschaftlich fundierte und historisch geprägte Hintergründe und eine gute Portion Mystik, die dem ganzen einen gewissen Pfiff gibt. Dazu wunderbare, sympathische und liebenswerte, gefühlvolle Figuren. Besser geht es nicht. Ich liebe Hannah Peters und ich möchte unbedingt mehr von ihr.   

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