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Mittwoch, 15. Februar 2017

Rezension: Das Lied der Störche




Bildquelle Amazon

"Das Lied der Störche" - von Ulrike Renk

Sprache: deutsch
Genre: Historischer Roman
Reihe: Ja
Band:1












Meine Bewertung:








Das Cover

Das Cover finde ich für einen historischen Roman sehr passend. Ich mag das Model und die Atmosphäre des Bildes. Für mich eine gelungene Mischung mit tollem Titel.




Kurze Inhaltsbeschreibung


Frederike wächst mit ihren Geschwistern auf einem Gut in Preußen auf. Sie ist die Erstgeborene, allerdings ist ihr Vater nicht mehr am Leben (ihre Mutter hat mehrmals geheiratet) und ihre Mitgift durch den ersten Weltkrieg verloren gegangen. Frederike gelingt der Wechsel vom Stadtmädchen zum Gutshofmädchen sehr gut und sie beginnt das Leben in Preußen zu lieben. Doch es ist das Gut ihres Stiefvaters. Wo wird sie ihren Platz im Leben finden?





Schreibstil und Storyverlauf

Bereits mit ihrer Australien Trilogie konnte die Autorin mein Leserherz für sich gewinnen. In diesem Roman nimmt Ulrike Renk den Leser mit nach Ostpreußen. Die Geschichte spielt nach dem ersten und vor dem zweiten Weltkrieg. Die politische Lage wird dezent mit eingebaut, aber spielt keine vordergründige Rolle. Die nimmt wie immer die Familie ein. Allen voran das Leben der Hauptfigur Frederike. Die gesellschaftlichen Alltagsprobleme gespickt mit dem interessanten Landleben damals, den emotionalen Konflikten und Entwicklungen eines heranwachsenden Menschen und einer großen Familie haben mir ausgesprochen gut gefallen und wieder genau meinen Nerv getroffen. Ich freue mich, dass ich im Nachwort erfahren habe, dass es eine Fortsetzung gibt und ich erfahren kann, wie es mit Frederike nach Band 1 weitergeht.




Die Charaktere und ihre Entwicklung

Frederike ist eine sehr interessante Figur. Ihre Entwicklung vom kleinen Mädchen, zum Teenager und schließlich zur jungen Frau ist sehr gut dargestellt. Sie wächst einem als Leser schnell ans Herz und gerade ihre Suche nach ihrem Platz in der damaligen Gesellschaft, die immer mehr im Wandel war und doch ganz anders als heute, hat mir ausgesprochen viel Spaß gemacht, mitzuverfolgen.

Abgerundet wird die Geschichte durch viele liebe Nebenfiguren, sowohl im Bereich ihrer Familie, ihrer Freunde, als auch im Personal des Gutshofes.

Auch der Mann, der Frederikes Aufmerksamkeit weckt, wirkt interessant. Allerdings halte ich seinen Charakter für ausbaufähig. Im Vergleich zu Frederike und den anderen bekam ich zu ihm nicht so schnell Zugang und hatte bis zum Schluss das Gefühl, ihn nicht richtig „zu kennen“.




Fazit

Ein historisch interessanter, spannender und emotionaler Familienroman aus der Feder der deutschen Autorin Ulrike Renk, die beweist, dass ihre Bücher nicht nur vor der romantischen Australien Kulisse Lesefreude bringen. Ich freue mich auf Band 2.    

Kommentare:

  1. Huhu,

    deine Rezension ist toll und das Buch wandert direkt einmal auf meine Wunschliste :)

    Liebe Grüße
    Bettina

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  2. Huhu,

    diese Autorin kenne ich auch, aber durch ihre historischen Romane eher.

    LG..Karin..

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  3. Meine Liebe,
    habe mir deine Meinung durchgelesen, da ich heute das Buch ausgelesen habe. Von daher (y) - ich war total begeistert. Habe mir gleich mal im Internet eine alte Karte von damals angeschaut, wie das war, wenn die durch den polnischen Korridor mussten.
    Und genau wie du freut es mich, dass die Geschichte weitergeschrieben wird. Aber vor allem Hut ab, denn es beruht ja im gewissen Sinn auf eine wahre Geschichte
    Liebe Grüße Hanne

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